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Vogelabwehr mit lasergesteuertem Knallschreck

17.09.2002 - (idw) Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft

53. Deutsche Pflanzenschutztagung in Bonn

Vögel werden in Landwirtschaft und Gartenbau schon seit jeher mit lauten Geräuschen vertrieben. Auch Schreckschüsse sind eine alte Methode, die aber meistens die Nachbarn verärgert. Leider gewöhnen sich Vögel sehr schnell an regelmäßige Geräusche. Anders bei einem neuen Gerät mit lasergesteuertem Knallschreck, das jetzt auf der Deutschen Pflanzenschutztagung in Bonn vorgestellt wurde. Das neue Gerät knallt nur, wenn die Vögel in eine Laser- bzw. Infrarotlichtschranke fliegen. Da es nur bei Anflug der Vögel knallt, konnte nicht nur die Vogelabwehr verbessert, sondern auch die Lärmbelästigung der Anwohner stark reduziert werden.

Wie die Videoüberwachung in einem Versuch der Biologischen Bundesanstalt in Münster zeigte, flogen Ringeltauben meistens nur abends bzw. morgens für kurze Zeit über die Felder und kamen nach dem Knall für längere Zeit nicht wieder zurück. Dadurch wurde der Knallschreck im Laufe des Tages nur selten ausgelöst, so dass die Anwohner den Einsatz des Gerätes auch in der Nähe ihrer Häuser akzeptierten. (BBA)

Um Belegexemplar wird gebeten


Siehe Seite 383, Mitteilungen aus der Biologischen Bundesanstalt (Tagungsband) Nr. 390
Posterdemonstration am 17. September 2002, Poster 458
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