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Wissenschaftler der Universität Potsdam an DFG-Projekt beteiligt

11.10.2000 - (idw) Universität Potsdam

Datenfluten beherrschen
Potsdamer Wissenschaftler an DFG-Projekt beteiligt

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschloss, Anfang des kommenden Jahres 21 neue Schwerpunktprogramme einzurichten. Diese Programme wurden aus 54 Antraegen ausgewaehlt und werden mit einem Gesamtvolumen von etwa 104 Millionen Mark gefoerdert. Ziel der Schwerpunktprogramme ist es, Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungseinrichtungen und Forschungsgebieten zusammenzubringen.
Zu den neuen gefoerderten Schwerpunktprogrammen gehoert das Projekt "Mathematische Methoden der Zeitreihenanalyse und digitalen Bildverarbeitung". Prof. Dr. Peter Maaß, ehemals Universitaet Potsdam, jetzt Universitaet Bremen, koordiniert es. Von der Universitaet Potsdam sind Prof. Dr. Juergen Kurths und vor allem Nachwuchswissenschaftler insbesondere aus dem Zentrum fuer Nichtlineare Dynamik daran beteiligt.
Die Gebiete der Zeitreihenanalyse und Bildverarbeitung haben sich in den letzten Jahren in solchen Wissenschaftsdisziplinen wie Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Wirtschaftswissenschaften, Informatik oder Geowissenschaften zu eigenstaendigen, anerkannten und international expandierenden Forschungsrichtungen entwickelt. Der neue DFG-Schwerpunktbereich soll nun dazu beitragen, dass zwischen diesen Disziplinen die notwendige wissenschaftliche Kooperation stattfindet. Es geht insbesondere um die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern auf den Gebieten der Zeitreihenanalyse und der Bildverarbeitung, zwischen theoretisch orientierten Wissenschaftlern und praxisnahen Methodikern sowie zwischen Wissenschaftlern mit unterschiedlichen methodischen Denkweisen wie Statistikern, Numerikern und Chaosforschern. Einerseits erfordern die heute in erheblich groeßerem Maße als noch vor wenigen Jahren anfallenden Datenmengen neue Methoden der Modellierung. Man denke beispielsweise an die Computertomographie. Die Nutzung hochleistungsfaehiger PC bei diesen Anwendungsfeldern macht andererseits viele rechenintensive Verfahren der Zeitreihenanalyse und der Bildverarbeitung erst moeglich. Die daraus resultierenden Anforderungen an die Wissenschaft sind bisher noch unzureichend geloest und werden in diesem Projekt bearbeitet. Damit wird auch einer der acht Profilbereiche der Universitaet Potsdam gestaerkt.
Das Projekt wird sechs Jahre gefoerdert.

Hinweis an die Redaktionen:
Fuer weitere Informationen steht ihnen Prof. Dr. Juergen Kurths von der Universitaet Potsdam telefonisch unter 0331/977-1611 oder per E-Mail: JKurths@agnld.uni-potsdam.de zur Verfuegung.
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