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Neubesetzung an der Spitze des Gartenbauinstitutes Großbeeren

13.10.2000 - (idw) Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V.

Großbeeren - Mit der Berufung von Dr. Eckhard George steht das Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ) rückwirkend zum 1. September unter neuer Leitung. Die gartenbauwissenschaftliche Einrichtung in Brandenburg gehört zur Wissenschaftsgemeinschaft Leibniz. Fördermittelgeber sind unter anderem das brandenburgische Agrar- und Umweltministerium sowie das Bundeslandwirtschaftsministerium.
Das Institut, hervorgegangen aus einer Bodenschenkung des Berliner Magistrats an die Höhere Gärtnerlehranstalt Berlin-Dahlem am 24. August 1924, sucht nach Bewirtschaftungsstrategien zur nachhaltigen und Ressourcen schonenden Produktion von Gemüse und Zierpflanzen. Erarbeitet werden wissenschaftliche Grundlagen für das Qualitätsmanagement sowie Expertensysteme für den Freilandgemüsebau.
Durch ein gut ausgebautes System von Fachberaterschulungen, sichert das Institut die zügige Umsetzung der Forschungsergebnisse in der Praxis. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der ebenfalls in Großbeeren beheimateten Landesanstalt für Gartenbau, die zum Geschäftsbereich des Potsdamer Agrar- und Umweltministeriums gehört. Die Lehranstalt für Gartenbau und Floristik ist am Ort. Mittelfristig soll sich Großbeeren zum gartenbaulichen Kompetenzzentrum für Berlin und Brandenburg entwickeln.
Dr. Eckhard George studierte im Anschluss an eine landwirtschaftliche Lehre an den Universitäten Göttingen und Stuttgart-Hohenheim Agrarwissenschaften. Nach dem Diplom und einer dreijährigen Forschungsarbeit am International Center for Agricultural Research in the Dry Areas (Syrien) promovierte er am Institut für Pflanzenernährung der Universität Stuttgart-Hohenheim. Er hat das Fach Pflanzenernährung in Hohenheim, Wien und Perth (West-Australien) vertreten. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Anpassung von Pflanzen an nährstoffarme Standorte und der effektiven Nutzung von Nährstoffen in verschiedenen Anbausystemen.

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