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Ausstellung: "Entwicklungsland D"

18.10.2000 - (idw) Universität des Saarlandes

Der Arbeitskreis Entwicklungspolitische Bildungsarbeit der Abteilung für studentische Angelegenheiten der Universität des Saarlandes hat die Ausstellung "Entwicklungsland D" an vier Standorte in das Saarland geholt.

In Saarbrücken läuft die Ausstellung gleichzeitig mit dem Seminar "Globales Lernen" des Agendaforums "Saarbrücken in der einen Welt" und wird am 23. Oktober in der Stadtbibliothek im Rathaus von der Bürgermeisterin eröffnet.
Alle Schulen des Stadtverbandes sind eingeladen diese Ausstellung zu besuchen.
Anschließend ist die Ausstellung ab 30. Oktober für eine Woche an der Universität in Saarbrücken zu besichtigen.
Die/der dann neu gewählte UniversitätspräsidentIn wird die Ausstellung am Montag, d. 30. Oktober, um 13.00 Uhr im Foyer der Mensa eröffnen.
"Entwicklungsland D" wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. entwickelt und von NRW aus seit 1998 an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in der Bundesrepublik gezeigt.
Die Ausstellung regt Diskussionsprozesse an über unseren Lebensstil und die Lebensweise anderswo auf der Welt. Sie will Denkanstöße geben, die gerade die lokalen Agenda 21 Diskussionen beleben können.
Dabei kehrt sie eingefahrene Sichtweisen um: nicht die armen Länder des Südens werden als Entwicklungsländer bezeichnet, sondern unser angeblich "hochentwickeltes" Land Deutschland.
An sechs Stationen werden zentrale Fragen unserer Konsum- und Wirtschaftsweise thematisiert, die gegenwärtig für die globale Kluft zwischen Arm und Reich und die weltweite ökologische Zerstörung maßgeblich verantwortlich sind.
Die Ausstellung macht Mut Fragen zu stellen über globale Zusammenhänge, über Alltagsgewohnheiten hier und anderswo, über den Verbrauch von Ressourcen weltweit und über deren Auswirkungen in der ökologischen und sozialen Entwicklung.
Gleichzeitig gibt die Ausstellung auch Anregungen, welche Beiträge jeder von uns zu einer zukunftsfähigen Entwicklung leisten kann: durch Veränderungen im Norden können sowohl ökologische wie auch soziale Verbesserungen in den Entwicklungsländern eintreten. In diesem Sinn ist Deutschland das Entwicklungsland, das sich hin zu mehr Nachhaltigkeit entwickeln und verändern muss.

Die zu der Ausstellung gehörende gleichnamige Zeitung beschreibt konkrete Handlungsmöglichkeiten, zeigt anschauliche Beispiele für die Umsetzung der Ideen der Agenda 21, stellt existierende Initiativen vor, die sich bereits für eine zukunftsfähige Entwicklung weltweit einsetzen, nennt weiterführende Literatur und hilfreiche Arbeitsmaterialien und vertieft die Themen der Ausstellung.

Finanziell Unterstützt wurde die Ausstellung von der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung, der Saarland Sporttoto GmbH sowie der Stadt Saarbrücken.


Weitere Informationen sowie Handzettel, Zeitschriften und Plakate sind zu bekommen vom

Arbeitskreis Entwicklungspolitische Bildungsarbeit der
Abteilung für studentische Angelegenheiten der
Universität des Saarlandes,

Tel.: 0681-302-4479 (E.Ismar)
Fax 0681-302-4478
e-mail: e.ismar@univw.uni-sb.de
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