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Internationalisierung in der Hochschulausbildung: Praktikantenstellen für 2001 gesucht

25.10.2000 - (idw) Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

Bildungszusammenarbeit über nationale Grenzen gewinnt im Zuge der Globalisierung beständig an Bedeutung. Der Trend zur Internationalisierung der Hochschulausbildung zeigt sich beim Auslandsstudium ebenso wie bei den praktischen Trainingsphasen, den internationalen Praktika. Viele Unternehmen legen heute großen Wert auf Auslandsaufenthalte und schätzen bei Hochschulabsolventen besonders berufsbezogene Praktika.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Bonn - mit seinem direkten Anschluß an das Netzwerk der International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE) - vermittelt seit 50 Jahren Praktikumsplätze, und zwar sowohl für Deutsche in über 70 Ländern, als auch für ausländische Studierende in deutschen Firmen und Institutionen. Während der letzten fünf Jahrzehnte haben so fast 60.000 ausländische Studierende ein Praktikum in Deutschland absolviert, rund 40.000 deutsche Studierende wurden Auslandspraktika weltweit ermöglicht.

Über 900 deutsche Betriebe und Institutionen beteiligten sich im Jahre 2000 an diesem Programm - mehr als je zuvor. Trotz dieser erfreulich großen Bereitschaft deutscher Arbeitgeber, Praktikanten für zwei bis sechs Monate in ihre Betriebe aufzunehmen, finden immer noch nicht alle geeigneten Bewerber einen Platz. Der DAAD sucht deshalb weitere Arbeitgeber, die sich am IAESTE-Programm beteiligen und im kommenden Jahr eine Praktikumsstelle für einen ausländischen Studierenden bereitstellen wollen.

Der Nutzen für die Unternehmen liegt auf der Hand: die Beschäftigung junger Ausländer ist ein vorzügliches Mittel, Verbindungen zum Ausland zu knüpfen und auszubauen. Viele deutsche Betriebe haben deshalb die Aufnahme von Studierenden aus der ganzen Welt mittlerweile zu einem Bestandteil ihrer Personalpolitik gemacht. Die Praktikantinnen und Praktikanten können nach Abschluß der Hochschulausbildung in ihren Heimatländern als Mitarbeiter beziehungsweise als Kontaktpersonen eingesetzt werden. Auch nach innen entfaltet internationaler Praktikantenaustausch seine Wirkungen: er belebt die Organisationskultur des Betriebes in Deutschland und wirkt aktiv der Ausländerfeindlichkeit entgegen.

Der Vermittlungsservice des DAAD im IAESTE-Programm, das in Deutschland vom Auswärtigen Amt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, ist für die Arbeitgeber kostenlos. Die Firmen, die sich am IAESTE-Programm beteiligen, zahlen lediglich eine monatliche Praktikantenvergütung von mindestens 1.100 Mark.

Interessierte Arbeitgeber wenden sich bitte an das Deutsche Komitee der IAESTE im DAAD, Postfach 20 04 04, 53134 Bonn, Telefon (0228) 882 231, Fax: (0228) 882-550,
Email: iaeste@daad.de. Dort ist auch eine übersichtliche Broschüre über das Programm erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.iaeste.de

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Redaktion: Günter Müller-Graetschel
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