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Nichts Neues in der Soziologie?

02.11.2000 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

"Soziale Intelligenz": Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Dirk Baecker

Um die Soziologie ist es in jüngerer Zeit eher still geworden. Viele ihrer Einsichten aus der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gehören schon so sehr zum Allgemeinwissen einer politischen und kulturellen Diagnose der Zeit, dass kaum noch jemand die Frage stellt, woher diese Einsichten kommen. Hat die Soziologie nichts Neues mehr zu sagen? Worin besteht ihr Beitrag zur Diagnose der Zeit? Die

Antrittsvorlesung "Soziale Intelligenz"
von Professor Dr. Dirk Baecker
am Donnerstag, den 9. November 2000 um 18.30 Uhr
in der Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausenstr. 50

auf dem neu eingerichteten Lehrstuhl für Soziologie an der Fakultät für das Studium fundamentale verfolgt die These, dass die Soziologie in enger Auseinandersetzung mit der neueren Kognitionsforschung die Frage nach der Intelligenzfähigkeit sozialer Phänomene stellt. Gibt es so etwas wie eine soziale Intelligenz? Kann man "Rollen", "Systemen" oder "Netzwerken" eine Intelligenz zusprechen, die mit der Intelligenz der Körper, der Bewusstseine und der Maschinen vergleichbar ist? Und was ist das, Intelligenz? Wie kommen wir mit der Situation zurande, dass an die Stelle alter Hoffnungen auf die Vernunft des Kosmos und eine wenigstens prinzipiell mögliche Rationalität unserer Handlungen in diesem Kosmos das Wissen getreten ist, dass wir versuchen müssen, uns in einem Labyrinth zu orientieren, das sich aus jeder Beobachterperspektive anders darstellt?

Weitere Informationen bei Prof. Baecker, 02302/926-558 oder unter http://www.uni-wh.de/de/wiwi/lehrstuhle/baecker/index.htm
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