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Viele wollen in Berlin studieren: Die meisten aber an der Freien Universität

20.09.2002 - (idw) Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin ist nach wie vor die begehrteste Hochschule in der Bundeshauptstadt. 16.000 Bewerbungen sind alleine für die zulassungsbeschränkten Fächer - also für die Fächer, die über einen uni-internen Numerus clausus (NC) verfügen oder für die man sich bei der ZVS bewerben muss - zum Wintersemester 2002/03 eingegangen. Im Vergleich zum vorigen Wintersemester ist das eine Steigerung von etwa 3.350 Bewerbungen. Diese 16.000 Bewerbungen beziehen sich lediglich auf die Erstsemester. Für höhere Fachsemester haben sich weitere 3.100 Personen beworben.

13.000 Personen von den insgesamt 16.000 Bewerbern stammen aus der Bundesrepublik, den EU-Ländern, Norwegen, Liechtenstein oder Island, oder sie sind so genannte Bildungsinländer, also Ausländer mit einem deutschen Abitur. Die restlichen 3.000 Personen haben sich aus dem außereuropäischen Raum oder aus europäischen Staaten, die nicht zur EU gehören, um ein Erststudium an der Freien Universität beworben. Das sind 525 mehr als im WS 2001/02. Die meisten ausländischen Bewerbungen kommen aus den osteuropäischen Ländern: Bulgarien nimmt den Spitzenplatz mit 670 Bewerbungen ein, gefolgt von Polen mit 600 und China mit 250 Bewerbungen.

Für die 16.000 Bewerber stehen laut Zulassungsordnung im WS 2002/03 für die zulassungsbeschränkten Fächer 4.778 Studienplätze zur Verfügung. Das begehrteste Studienfach ist, wie schon in den vergangenen Jahren, Publizistik. Um die 130 Studienplätze im Magister-Hauptfach haben sich 2.000 Personen beworben. Für Publizistik im Magister-Nebenfach sind für 65 Studienplätze 640 Bewerbungen eingegangen. Die höchste Zuwachsrate verzeichnet das Fach Rechtswissenschaft: Während sich für das bevorstehende Wintersemester 1.445 Personen beworben haben, waren dies im vergangenen Wintersemester lediglich 453. Für die Rechtswissenschaft stehen im WS 2002/03 315 Studienplätze zur Verfügung. Auch die Zahl der Bewerbungen für Grundschulpädagogik hat enorm zugelegt: 580 Bewerbungen sind für 125 Studienplätze eingegangen.

52 der insgesamt 87 Studiengänge an der Freien Universität unterliegen derzeit einem NC. Der höchste uni-interne NC liegt bei 1,2 für Biochemie. Publizistik- und Kommunikationswissenschaft hat einen NC von 1,4.

Neben den 87 Studiengängen werden 14 Aufbau- sowie sechs internationale Studiengänge an der Freien Universität Berlin angeboten.
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