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4. Darmstädter XML-Kongress

08.11.2000 - (idw) Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV)

Presseinformation Nr. 43 - 2000
Darmstadt, 8. November 2000


4. Darmstädter XML-Kongress

Von Cross Media Publishing über Electronic Business bis zu Content-Management Systemen - in vielen dieser Web-basierten Anwendungen steckt inzwischen die Extensible Markup Language, kurz XML. Seitdem das World Wide Web Konsortium (WC3) - eine Art Normungseinrichtung für das Internet - vor zwei Jahren den Standard XML festgelegt hat, erlebt diese neue Sprache einen ungeheuren Aufschwung. Kein Zufall, denn XML ist nicht nur ein beliebtes offenes Datenformat, sondern eine Metasprache zur Definition von Dokumententypen. Die Vorteile der Extensible Markup Language liegen auf der Hand: Sie ist flexibel und universell einsetzbar, denn Struktur, Layout und Inhalt sind getrennt. In interdisziplinären Teams können sich die einzelnen Mitarbeiter auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren: Der Autor auf die Inhalte, der Entwickler auf die Technologie und die Struktur und der Designer auf das Layout. Weitere Vorteile gegenüber dem etablierten aber starren HTML: Verschiedene Inhalte wie Texte, Bilder, Video oder Ton können in einer Datenbank als XML-Objekte gespeichert und verwaltet werden. Das Format ist unabhängig von Medium, Plattform oder Hersteller einsetzbar. Insbesondere die Möglichkeit, in tief strukturierten Inhalten suchen zu können macht XML zum wichtigen Werkzeug, um die wachsende Informationsflut in Intranet und Internet bewältigen zu können.

Bei der ganzen XML-Euphorie wird allerdings oft vergessen, dass XML lediglich ein offenes Dateiformat ist. Erst mit dem sinnvollen Einsatz in Anwendungen bzw. Programmen kann die neue Web-Sprache ihre positiven Eigenschaften voll entfalten - quer durch alle Branchen.

Das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) in Darmstadt hat die Entwicklung der Extensible Markup Language von Anfang an begleitet und bereits im letzten Jahr sowie im Juni dieses Jahres den neuen Internet-Standard zum Thema dreier Veranstaltungen gemacht. Diese erfolgreiche Reihe wird fortgesetzt mit dem

"4. Darmstädter XML-Kongress".

Zeit: Dienstag, 5. Dezember bis Mittwoch, 6. Dezember 2000
Ort: Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Rundeturmstr. 6, Darmstadt

Schwerpunktthema des 4. XML-Kongresses ist das Zusammenspiel von Datenbanken und XML-Anwendungen. An den zwei Kongresstagen stellen 15 Experten aus Forschung und Unternehmen beispielhafte Anwendungen vor und erläutern die Vorausetzungen für deren erfolgreiche Umsetzung.

Das ZGDV konnte für diesen zweitägigen Kongress renommierte Referenten gewinnen: Das Thema "XML-Datenaustausch für Inhalte und Transaktionen in Handelsketten" wird Dr. Stefan Ried vertiefen, er ist bei der INTERSHOP Communications GmbH weltweit für Analyse und Ermittlung des Einflusses von neuen Technologien auf zukünftige Business-Modelle verantwortlich. Prof. Joachim W. Dudeck von der Universität Gießen berichtet über seine Erfahrungen mit "XML und Datenbanken im Gesundheitswesen". Weitere Referenten beleuchten unter anderem den Einsatz von XML für das "Datenmanagement im Book-on-Demand Workflow", zeigen die Potenziale für den Einsatz von XML-basierten Multimedia-Content-Management Systemen auf oder erläutern den Einsatz der Datenbank "Tamino" als Metaserver. Diese XML-Datenbank, entwickelt von der Software AG, ist im Electronic Business Sektor bereits fest etabliert.

Ausführliche Informationen zu den Beiträgen und Referenten finden Sie unter der URL: http://www.zgdv.de/awf

Die Teilnahmegebühr beträgt 1650,- DM.

Kontakt:
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung
Aus-, Weiter- und Fortbildung
Rundeturmstr. 6
64283 Darmstadt
Tel: 06151/155-160/161/163
Fax: 06151/155-440

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD), dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt. Weitere Institutionen des Netzwerkes sind das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Computergraphik in der Chemie und Pharmazie (AGC) in Frankfurt, das Fraunhofer Center for Research in Computer Graphics (CRCG) in Providence, Rhode Island (USA), das Fraunhofer Centre for Advanced Media Technology (CAMTech) in Singapur und das Centro de Computação Gráfica (CCG) in Coimbra (Portugal).

Innerhalb des Netzverbundes sind an den sechs Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 450 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Bei einem Haushalt von über 70 Millionen DM bildet das INI-GraphicsNet weltweit den größten Forschungsverbund auf dem Gebiet der Graphischen Datenverarbeitung.
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