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Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg präsentiert Forschungsprojekte

08.11.2000 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen - Posterausstellung am 15. November 2000 - Am 16. November werden ausgewählte Projekte, bei denen ein größeres Interesse der Bevölkerung erwartet wird, in Einzelvorträgen vorgestellt

Das Universitätsklinikum Heidelberg hat 1994 gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät ein internes Forschungsförderungs-Programm aufgestellt, das inzwischen bei mehreren medizinischen Fakultäten in Deutschland Nachahmung gefunden hat. In einem Kolloquium werden die bisherigen Ergebnisse der geförderten Projekte vorgestellt. Dazu ist auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen. Die Projektleiter werden am Nachmittag des 15. November 2000 im Pathologischen Institut der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 220/221, im Rahmen einer Posterausstellung ihre Forschungen erläutern. Am 16. November von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr werden die bisherigen Ergebnisse ausgewählter Projekte, bei denen ein größeres Interesse in der Bevölkerung erwartet wird, in allgemeinverständlichen Einzelvorträgen vorgestellt, wobei auch zu Fragen Stellung genommen wird.


Die Thematik reicht von der Höhenluft für Muskelkraft über die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen bei Hirntumoren, die lebensbedrohliche Hirnentzündung und die Operation gegen den grünen Star bis hin zu den Forschungsarbeiten in den Schwerpunkten Schmerz, Geriatrie und Transplantation.

Bisher wurden rund 52 Millionen Mark zur Verfügung gestellt

Für das Forschungsförderungs-Programm sind - so Dekan Prof. Dr. Hans-Günther Sonntag - bisher rund 52 Millionen Mark zur Verfügung gestellt worden. Mit diesem Instrument habe die Medizinische Fakultät Heidelberg "schwerpunktmäßig einen fakultätsinternen Wettbewerb für die Vergabe leistungsbezogener Ressourcen ausgeschrieben", der darauf ausgerichtet sei, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu verbessern, Nachwuchswissenschaftler zu fördern, das Einwerben von Drittmitteln durch eine Anschubförderung zu unterstützen, herausragende Leistungen zu belohnen und neue wissenschaftliche Schwerpunkte zu erkennen "und als gesonderte Forschungsschwerpunkte mit separater Finanzierung und dem Ziel der Einrichtung klinischer Forschergruppen entsprechend dem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Modell zusammenzufassen".

Die Medizinische Fakultät Heidelberg möchte, so Sonntag, mit dieser von ihr unterstützten Förderstruktur darüber hinaus die Einbindung der Grundlagenfächer in die Forschungsprojekte der Kliniken gewährleisten und umgekehrt den Grundlagenfächern durch Kooperation mit den Kliniken den Zugang zu Patienten ermöglichen. Zugleich werden mit diesem Instrument auch strukturelle Effekte angestrebt, vor allem die forschungsgemäße Kooperation und Arbeitsteilung, um Erkenntnisse der Grundlagenwissenschaften möglichst rasch auf ihre klinische Relevanz hin zu überprüfen und für die Patientenversorgung nutzbar zu machen.

Nicht auf breite Streuung ausgerichtet

Von Beginn an sei das Förderverfahren nicht auf eine breite Streuung in der gesamten Fakultät ausgerichtet, sondern vorrangig auf eine Förderung qualitativ hochwertiger und international kompetitiver, vor allem auch interdisziplinärer Forschung. Sonntag: "Die Medizinische Fakultät Heidelberg hat sich mit diesem Forschungsförderungs-Programm in erheblicher Weise auch selbst in die Pflicht genommen und will damit einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung leisten." So wurden zum Beispiel im Rahmen dieses Förderverfahrens von den habilitierten wissenschaftlichen Mitgliedern der Fakultät in den Jahren 1994 bis 2000 insgesamt über 1270 interne Gutachten zu den eingereichten Anträgen erstattet.

Rückfragen bitte an:
Heiko Klase
Universitätsklinikum Heidelberg
Stabsstelle Klinische Forschung
Tel. 06221 568990, Fax 563502
heiko_klase@med.uni-heidelberg.de

oder:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Ab Mittwoch, 15. November 2000, steht eine Pressemappe mit allgemeinverständlicher Darstellung der Vortragsthemen zur Verfügung. Sie kann auf Wunsch auch schon ab Montag, 13.11.2000, per e-mail übersandt werden (in diesem Fall wenden Sie sich bitte an Simone Giesler, Tel. 06221 567099, e-mail: simone_giesler@med.uni-heidelberg.de).


Programm


Donnerstag, 16.11.2000: Vorträge

16.30 - 16.40 Uhr, Saal 021, Erdgeschoss des Pathologischen Instituts: Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Dr.h.c. Hans-Günther Sonntag und den Vorsitzenden der Forschungskommission Prof. Dr. Dr. Michael Wannenmacher mit Posterpreisverleihung

16.45 - 17.00 Uhr, OÄ Dr. Birgit Friedmann, Medizinische Universitätsklinik, Abteilung Sport- und Leistungsmedizin: "Höhenluft für Muskelkraft?"

17.05 - 17.20 Uhr, Dr. Uta Meyding-Lamadé, Neurologische Universitätsklinik, Abteilung Neurologie und Poliklinik: "Eine lebensbedrohliche Hirnentzündung: Die Herpes Simplex Virus Enzephalitis. Warum der Kampf gegen das Virus allein nicht ausreicht."

17.25 - 17.40 Uhr, PD Dr. Bernd W. Böttiger, Universitätsklinik für Anaesthesiologie: "Selbstmord nach Wiederbelebung - Wie helfen uns Mäuse und Ratten, den Tod von Nervenzellen nach Herzkreislaufstillstand zu verstehen?"

17.45 - 18.00 Uhr, Prof. Dr. Dietz Rating, Universitäts-Kinderklinik, Abteilung Pädiatrische Neurologie: "Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen mit Hirntumoren"

18.05 - 18.25 Uhr Kaffeepause

18.30 - 18.45 Uhr, PD Dr. Klaus Rohrschneider, Universitäts-Augenklinik: "Operation gegen den grünen Star"

18.50 - 19.05 Uhr, Prof.Dr. Jürgen Sandkühler, Institut für Physiologie und Pathophysiologie: "Woran arbeitet der Forschungsschwerpunkt Schmerz?"

19.10 - 19.25 Uhr, Prof. Dr. Hubert J. Bardenheuer, Universitätsklinik für Anaesthesiologie: "Der Forschungsschwerpunkt Geriatrie"

19.30 - 19.45 Uhr, Prof. Dr. Siegfried Hagl, Chirurgische Universitätsklinik, Abteilung Herzchirurgie: "Der Forschungsschwerpunkt Transplantation"

19.50 Uhr, Schlusswort des Dekans Prof. Dr. Dr.h.c. H.-G. Sonntag

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