WPK zum Thema: "Behandlung von psychisch Erkrankten" am 16.11.0014.11.2000 - (idw) Wissenschafts-Pressekonferenz e.V.
Im Vorfeld des Kongresses "25 Jahre Psychiatrie-Enquete" am 22. - 23.11. in Bonn ziehen Experten eine Bilanz und werfen einen Blick in die Zukunft.
WISSENSCHAFTS-PRESSEKONFERENZ DONNERSTAG, 16. NOVEMBER 2000, 11:00 UHR mit: Ulrich Krüger Stellvertretender Geschäftsführer der "Aktion Psychisch Kranke", Bonn Prof. Dr. Peter Kruckenberg Vorstandsmitglied "Aktion Psychisch Kranke", Psychiatrische Klinik, Bremen Prof. Dr. Heinrich Kunze Stellvertretender Vorsitzender der "Aktion Psychisch Kranke", Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Merxhausen, Bad Emstal Prof. Dr. Dr. Henning Saß Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Aachen Thema: Die Behandlung von psychisch Erkrankten in Deutschland: Stiefkind oder Vorbild? Noch nie war die Wahrscheinlichkeit, an einer seelischen Störung zu erkranken, so hoch wie heute: Zwischen acht und zwölf Prozent der Bevölkerung kommen mindestens einmal pro Jahr mit Beschwerden zum Arzt, die seelisch bedingt sind. Etwa jeder dritte Deutsche leidet einmal im an Leben einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung oder Krankheit. Seit 25 Jahren gelten in Deutschland die Empfehlungen der "Pychiatrie-Enquete" als wegweisend für die Psychiatrie-Reform. Als Folge dieser Reform kann heute der größte Teil psychisch kranker Menschen angemessen versorgt und behandelt werden. Für chronisch psychisch Kranke und behinderte Menschen, im Bereich der Suchtkrankenversorgung und bei älteren Menschen mit psychischen Erkrankungen dagegen gibt es akuten Handlungsbedarf. Im Vorfeld des Kongresses "25 Jahre Psychiatrie-Enquete" am 22 - 23.11. in Bonn ziehen Experten eine Bilanz und werfen einen Blick in die Zukunft. Moderation: Volker Stollorz Ort: Wissenschaftszentrum Bonn-Bad Godesberg, Ahrstr.45, Nebeneingang, S 5 Hinweis: Nicht-WPK-Mitglieder melden sich bitte in der Geschäftsstelle an (Fax 0228/9579841, E-Mail: wpk@wpk.org).
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