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Der virtuellen Hochschule in Tübingen ein Stück näher

16.11.2000 - (idw) Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Deutschlands größter Multimedia-Server im Internet macht es möglich

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) der Universität Tübingen hat in einem zweijährigen Projekt Verfahren entwickelt, die Video- und Audiomaterial aus Forschung und Lehre für die virtuelle Lehre im Internet nutzbar machen. Studierende können mit Hilfe der neuen Internetpräsentation komplette Vorlesungen nacharbeiten. Vielfältige Recherchemöglichkeiten gestatten es, gezielt auf einzelne Inhalte des reichhaltigen Video- und Audiomaterials zuzugreifen.

Eine Präsentation des Tübinger Internet MultiMedia Servers (timms) wird am Mittwoch, den 22. November, um 11.15 Uhr im Seminarraum des ZDV geboten. Zu dieser Veranstaltung wie auch zu einem Pressegespräch am

Mittwoch, 22. November, um 10.30 Uhr im Seminarraum des Zentrums für Datenverarbeitung,
Wächterstraße 76

sind Sie herzlich eingeladen. Weitere Einzelheiten zu Deutschlands größtem Multimedia-Server im Internet können Sie auch der Anlage entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
(Janna Eberhardt)

Das Programm sieht vor:

Begrüßung und Einführung
Projektvorstellung
Vorführung des timms
Workflow: Von der Kamera ins Netz:
Demonstration an einem 1-minütigen Videoclip

Der Tübinger Internet MultiMedia Server ist eine Entwicklung des Zentrum für Datenverarbeitung und wurde im Rahmen der Zukunftsoffensive "Junge Generation" des Landes Baden-Württemberg als Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Multimedia ("MM-AG") gefördert. Das gesamte Landesprojekt wird vom ZDV koordiniert und die verschiedenen beteiligten Universitäten und Landeseinrichtungen haben ihre eigenen Schwerpunkte. Das hier vorgestellte und in Tübingen erarbeitete Ergebnis der ersten 2jährigen Projektphase wurde am 15.10.2000 abgeschlossen und mit 450 TDM gefördert. Eine zweite Projektphase ist beantragt.

Das Projektziel der ersten Phase war die Publikation von Video- und Audiomaterial aus Forschung und Lehre als Material zur virtuellen Lehre. Als Hauptzielgruppe sind daher Lehrende und Studierende mit Zugang zum Forschungsnetzwerk Baden-Württembergs (Belwue). Es ist der Aufbau eines Produktionssystems und keine "prototypische" Installation. Innerhalb der Universität erfolgte die Zusammenarbeit mit der Medienabteilung, der Neuphilologie, der Fakultäten für Informatik und Medizin, deren Eigenproduktionen (analoge Videos wie die Rektoratsübergabe, Tony-Blair-Rede etc.) digitalisiert und auf den timms gelegt wurden. Das ZDV selbst hat Veranstaltungen des Studium Generale und komplette zweisemestrige Vorlesungen aus der Fakultät für Pharmazie und Chemie und (z.Zt. noch laufend) aus der Geologie aufgenommen, digitalisiert und auf den timms gelegt. Der eigentliche Clou ist die auf der Basis von elektronischen Metadaten-Standards vom ZDV entwickelte Verschlagwortung der Vorlesung (wer sieht sich schon eine über 64h laufende Vorlesung am Stück an?!). Der Studierende kann über ein Sachregister die Vorlesung enzyklopädisch und repetitorisch nutzen: er gibt beispielsweise das Stichwort "Benzol" ein und ihm werden aus der gesamten Vorlesung ein- bis dreiminütige Videosequenzen herausgesucht, die das Thema "Benzol" beinhalten.

Mit seinen derzeit über 160 Stunden Videomaterial ist der timms der derzeit größte in einer Universität betriebene Video- und Audioserver.
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