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Fraunhofer IPA Innovationspreis 2000

17.11.2000 - (idw) Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Seit 1993 schreibt das Fraunhofer IPA jährlich einen hausinternen Innovationspreis unter seinen Mitarbeitern aus.

Das IPA-Gremium, verstärkt durch die drei externen Juroren Prof. Peter Scharf, Universität Siegen, Dr. Norbert Leopold, M + W Zander, und Dr. Berend Oberdorfer, Deutsche Bank, zeichnete dieses Jahr folgende Entwicklungen mit dem Fraunhofer IPA Innovationspreis aus:

1. Preis: "Taumelclinchen - ein Verfahren für die kraftreduzierte Herstellung mechanischer Verbindungen mittels Durchsetzfügen" von Jochen Spingler

2. Preis: "Neues Verfahren zur sicheren Applikation und Kreislaufführung von Zwei-Komponenten-Pulvergemengen" von Markus Cudazzo und Joachim Domnick

3. Preis: "In-situ-Erkennung produktionsbedingter Kontaminationen auf technischen Oberflächen" von Kai-Udo Modrich

Mehr zu diesen Themen in folgenden Presseinformationen:

1 Geringere Fügekräfte, besserer Halt
Sie verbinden unterschiedliche Werkstoffe und greifen den Oberflächenschutz nicht an: Mechanische Verbindungstechniken wie das Durchsetzfügen sind in der blechverarbeitenden Industrie weit verbreitet. Eine Weiterentwicklung, das "Radial-/Taumelclinchen", erweitert den Anwendungskreis des Clinchens nun auch auf Verbindungen, die besonders starken Belastungen ausgesetzt sind.

2 Dry-Blend-Systeme im sicheren Kreislauf
Die prozesssichere Kreislaufführung von Zwei-Komponenten-Gemengen scheitert meist am unterschiedlichen Haftungsvermögen der Einzelkomponenten - das Mischungsverhältnis im Kreislauf verändert sich mit der Zeit. Ein Verfahren, dieses Verhältnis nicht nur automatisch zu kontrollieren, sondern auch zu regeln, haben Markus Cudazzo und Joachim Domnick entwickelt.


3 Ein Auge für schmutzige Teile
In situ, also im laufenden Prozess verschmutzte Werkstücke zu erkennen und auszusortieren senkt den Ausschuss und damit die Produktionskosten. Kai Modrich machte sich die unterschiedlichen Reflexionseigenschaften verschmutzter und sauberer Werkstoffoberflächen zu Nutze, um während des Greifprozesses die Spreu vom Weizen zu trennen.
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