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Iserlohner Korrosionsschutzexperte wurde 60

23.09.2002 - (idw) Fachhochschule Südwestfalen

Prof. Dr. Günter Schmitt feierte seinen Geburtstag mit einem Festkolloquium


Glückwünsche zum Geburtstag von Ehefrau und Fachkollegen: v.l.n.r.: Ehefrau Helga Schmitt-Dalhoff, Prof. Dr. Günter Schmitt. Prof. Dr. Bernd Isecke von der Bundesanstalt für Materialforschung, Dr. Hubertus Schlerkmann vom Mannesmann Forschungsinstitu Seinen 60. Geburtstag feierte jetzt der Iserlohner Hochschullehrer Prof. Dr. rer.nat. habil. Günter Schmitt mit einem, von seinem Kollegen Prof. Dr.-Ing. Ralf Feser organisierten, Festkolloquium zum Thema "Korrosion heute und warum Korrosionsschutz auch morgen noch gebraucht wird". 150 Gäste aus dem In- und Ausland gaben dem Jubilar die Ehre und erfuhren die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des Korrosionsschutzes.

Prof. Schmitt, in Berlin geboren, studierte Chemie an der RWTH Aachen. Nach Abschluss seines Studiums promovierte er dort zum Dr. rer.nat. und habilitierte sich 1978 mit einer Arbeit über das Oxidations- und Korrosionsverhalten metallischer Werkstoffe. Er blieb zunächst in Aachen als Privatdozent in Lehre und Forschung am Institut für Technische Chemie und Petroleum Chemie bis er 1983 eine Professur für Technische Chemie an der Ruhr-Universität-Bochum übernahm. Drei Jahre später erfolgte dann ein Richtungswechsel und er übernahm eine Professur für Korrosion und Korrosionsschutz an der damaligen Fachhochschule Hagen, Abteilung Iserlohn, der heutigen Fachhochschule Südwestfalen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wulf Fischer baute Prof. Schmitt dort den bundesweit einmaligen Zusatzstudiengang Korrosionsschutztechnik auf und trug maßgeblich dazu bei, dass sich die Iserlohner Hochschule zu einem der führenden Kompetenzzentren für die Korrosionsschutztechnik in der Bundesrepublik entwickelte. Heute wird das Labor für Korrosionsschutztechnik von ihm und Prof. Feser kollegial geleitet.

Seine Interessen und Aktivitäten auf dem Gebiet der Korrosionsforschung sind vielfältig: Angefangen von der Aufklärung von Korrosionsschutzmechanismen, über die mikrobiologisch beeinflusste Korrosion bis hin zur Bekämpfung von Korrosionsschäden in der Öl- und Gasindustrie, um nur einige Bereiche zu nennen. Im In- und Ausland gilt Prof. Schmitt als ausgewiesener Korrosionsexperte, dessen Forschungsergebnisse einen Schlüsselcharakter für die gesamte Korrosionsforschung besitzen.

Sein besonderes Anliegen ist es, das Wissen um die Korrosion und den Korrosionsschutz zu verbreiten. Diesem Ziel sind nicht nur seine Vorlesungen an der Hochschule gewidmet, auch auf Fachtagungen und Seminaren stellt Prof. Schmitt seine Kenntnisse gern einem interessierten Publikum vor. Darüber hinaus engagiert er sich in verschiedenen Fachverbänden, Vereinen und Arbeitskreisen, so ist er Vorsitzender der Gesellschaft für Korrosion (GfKORR) , Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft elektrochemischer Forschungsinstitute (AGEF e.V.) und deutscher Delegierter im International Corrosion Council.

Bei all diesen Aktivitäten bleibt für Freizeit nur wenig Zeit. Entspannung findet Prof. Schmidt beim Klavierspielen und beim Tauchen durch die Unterwasserwelt.

Das postgraduale Studium für Korrosionsschutztechnik in Iserlohn steht allen Interessierten mit einem abgeschlossenen Studium offen. Die Einschreibung erfolgt noch bis Ende Oktober.
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