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Tagung: Migration und Verwaltung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg

28.11.2000 - (idw) Universität Osnabrück

Die Begleitung, Gestaltung und Steuerung von Einwanderungsprozessen sind Thema der Tagung "Migration und Verwaltung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg", die das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) am 1. und 2. Dezember 2000 an der Universität Osnabrück veranstaltet.

Pressemitteilung
Osnabrück, 28. November 2000 / Nr. 155/2000

Tagung: Migration und Verwaltung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
Veranstaltung des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Uni Osnabrück

Nach 1945 strömten zu Hunderttausenden Vertriebene und Flüchtlinge in die beiden deutschen Staaten. Aus der Sowjetischen Besatzungszone und später aus der DDR kamen weitere Zuwanderer nach Westdeutschland. In den sechziger Jahren warb die Bundesrepublik "Gastarbeiter" aus dem Ausland an. Die Begleitung, Gestaltung und Steuerung dieser Einwanderungsprozesse sind Thema der Tagung "Migration und Verwaltung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg", die das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) am 1. und 2. Dezember 2000 an der Universität Osnabrück veranstaltet. Unter der Leitung von Dr. Jochen Oltmer und Dr. Hannelore Oberpenning sollen neben administrativen Aspekten sowie Formen und Folgen der Zuwanderung insbesondere Steuerungsinteressen und Steuerungsmodelle erörtert werden.

Der erste Teil der Tagung am Freitag, 1. Dezember 2000, widmet sich der Zeit zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Bau der Mauer 1961. Geplant sind Beiträge zur Flüchtlings- und Vertriebenenverwaltung in der britischen und der amerikanischen Besatzungszone, zur "Umsiedlerverwaltung" in der SBZ und der DDR und zum Bundesministerium für Vetriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte. In der zweiten Sektion wird es um ausländische Arbeitswanderer und Asylsuchende in der Bundesrepublik seit den sechziger Jahren gehen. Thema wird hier unter anderem die Makro- und Mikrosteuerung der Asylzuwanderung sein. Teil drei beschäftigt sich unter der Überschrift Migration und Integration in vergleichender Perspektive mit der kommunalen Verwaltung und dem förderalen System. Am Sonnabend, 2. Dezember 2000, sollen dann aktuelle Forschungsvorhaben aus der Historischen Migrationsforschung vorgestellt werden. So laufen derzeit zum Beispiel Untersuchungen zur Zuwanderungspolitik im Kalten Krieg und zu den Auswirkungen der Flüchtlings- und Vertriebenenzuwanderung auf das Gesundheitswesen.

Zur Eröffnung der Tagung sprechen IMIS-Direktor Prof. Dr. Hans-Joachim Wenzel und die beiden Tagungsleiter, die in das Thema der zweitägigen Veranstaltung einführen werden. Anschließend referiert Dr. Oltmer in einem Rückblick über "Migration und Verwaltung in Deutschland vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts".

Kontaktadresse:
Dr. Jochen Oltmer, Universität Osnabrück
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Neuer Graben 19/21, 49069 Osnabrück, Tel. (0541) 969-4365, Fax (0541) 969-4380
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