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Max-Planck-Forschungspreis für Physik für Professor Peter Wölfle

29.11.2000 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 138 / 28. November 2000/ sto


Für hervorragende Leistungen im Bereich Quantenphänomene
in der Nano-Eletronik

Max-Planck-Forschungspreis für Physik
für Professor Peter Wölfle

Professor Dr. Peter Wölfle vom Institut für Theorie der Kondensierten Materie der Universität Karlsruhe (TH) erhält den Max-Planck-Forschungspreis 2000 für Physik. Die Preisverleihung findet am 29. November 2000 im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in Berlin-Dahlem statt. Der von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgelobte Preis geht in diesem Jahr an zwölf Preisträger in fünf verschiedenen Disziplinen. Die Auszeichnung ist mit jeweils bis zu 250.000 Mark dotiert.

Professor Dr. Peter Wölfle ist einer der führenden Festkörpertheoretiker in Deutschland und genießt weltweit höchste Anerkennung. Seine Forschungsgebiete erstrecken sich auf die Theorie der Quantenflüssigkeiten, der ungeordneten Systeme, der Supraleiter, des Quanten-Hall-Effekts, der mesoskopischen Systeme sowie der Vielteilchentheorie.

Mit dem Max-Planck-Forschungspreis werden außerdem Wölfles Arbeiten zum superfluiden Helium-3 ausgezeichnet, die wesentlich zum Verständnis des besagten Phänomens beigetragen haben. Allgemein geht es dabei um die Beschreibung des Zusammenkommens vieler Atome (Quantenphänomene). Wölfle hat ferner vielbeachtete Beiträge über den Quanten-Hall-Effekt oder die Hochtemperatur-Supraleitung veröffentlicht.

Zur Person:

Professor Dr. Peter Wölfle wurde am 24. März 1942 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er an der TH München Physik und promovierte dort im Jahr 1969. Es folgten Forschungsaufenthalte an mehreren Max-Planck-Instituten und an der Cornell University in Ithaca, New York/USA. Nach der Habilitation 1974 in München und mehrjähriger Tätigkeit als Full Professor in Gainesville/USA ist Wölfle seit 1988 ordentlicher Professor an der Universität Karlsruhe.


Durch dem Max-Planck-Forschungspreis soll insbesondere die langjährige Kooperation von Wölfle mit dem Weizmannn-Instutit in Rehovot/Israel (Professor Yehoshua Levinson) gefördert werden. Wölfle und Levinson verbinden u.a. gemeinsame Arbeiten über mesoskopische Systeme und den fraktionalen Quanten-Hall-Effekt.

Weitere Informationen:
Dr. Andreas Trepte/ Max-Planck-Gesellschaft (089) 2108-1238
Professor Dr. Peter Wölfle/ Universität Karlsruhe (TH) (0721) 608-3590
http://www.mpg.de/preise/forschung.html

Sperrfrist: Frei ab 29. November 2000


Die Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi138.html
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