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Neubau Theoretische Institute vorgestellt

01.12.2000 - (idw) Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Ende Juni 1999 wurde auf dem Campus der Medizinischen Fakultät der Magdeburger Universität in der Leipziger Straße der Grundstein gelegt für den Neubau Theoretische Institute (Haus 44). Bereits sechs Monate später konnten die Bauherren zum Richtfest einladen und termingemäß wurde im Sommer diesen Jahres das Projekt fertiggestellt.

Mit dieser Standortwahl für das Gebäude konzentrieren sich perspektivisch die wissenschaftlichen Institute der Fakultät um das Zentrale Hörsaalgebäude im südostlichen Teil des 32 Hektar großen Areals des Uni-Klinikums.
Mit dem architektonisch ansprechend gestalteten Neubau wurden für die Medizinische Fakultät ca. 2 000 Quadratmeter Nutzfläche für Forschung und Lehre zusätzlich geschaffen. Davon wurden 400 Quadratmeter dem Zentrum für Biochemie zugeordnet. Unter modernsten Bedingungen findet hier nun das Praktikum der Studierenden in den Fächern Medizinische Chemie und Biochemie statt. Nutzer der übrigen Fläche ist das Institut für Medizinische Mikrobiologie. Dazu gehören die Labore, die für die Krankenversorgung und für die Forschungsvorhaben genutzt werden. "Bis zum Einzug in das neue Gebäude war unsere Einrichtung auf fünf verschiedene Standorte im Gelände verteilt", berichtet Institutsdirektor Professor Wolfgang König. Nachdem er und seine 53 Mitarbeiter in ihrem neuen Domizil etwas "heimisch" geworden sind, möchten sie am kommenden Montag, dem 4. Dezember 2000, Vertreter der Universität sowie Fakultätsmitarbeiter einladen, sich vor Ort einen Einblick in die neuen Institutsräume zu verschaffen, wo die mikrobiologisch-infektionsimmunologischen und epidemiologischen Arbeiten des Mikrobiologischen Institutes durchgeführt werden.

Die Gesamtkosten für den Neubau Theoretische Institute betrugen rund 20 Millionen DM, wovon vier Millionen DM für die Ersteinrichtung einschließlich technischer Geräte ausgegeben wurden. Möglich wurde dieses Projekt durch eine Anschubfinanzierung in Höhe von jeweils 300 Millionen Mark für die Uniklinika Halle und Magdeburg, basierend auf dem im Frühjahr 1997 vom Landtag Sachsen-Anhalt verabschiedeten "Gesetz zur Entwicklung der medizinischen Fachbereiche".
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