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JENAer Optikkolloquium ehrt seinen Inititiator Prof. Hofmann von der Fachhochschule Jena

01.12.2000 - (idw) Fachhochschule Jena

Am Dienstag, 5. Dezember, findet im Konferenzraum der Carl Zeiss Jena GmbH das 298. JENAer Carl-Zeiss-Optik-Kolloquium statt. Beginn ist 15.30 Uhr. Der Referent Dr. Michael Totzek vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart wird zum Thema "Optische Mikroskopie in der Nanotechnologie: Möglichkeiten, Grenzen neue Verfahren" sprechen.

Die Carl Zeiss Jena GmbH in Person des Geschäftsführers Dr. Manfred Fritsch, die Fachhochschule Jena, vertreten durch den Dekan des Fachbereiches Physikalische Technik, Prof. Dr. Harald Bergner, und die Deutsche Gesellschaft für Angewandte Optik und deren Vorsitzender Prof. Dr. R. Kowarschik nehmen diese Veranstaltung zum Anlass, dem Initiator und Verantwortlichen dieses Kolloquiums Prof. Dr. Christian Hofmann zur Vollendung des 65. Lebensjahres zu gratulieren und seine Verdienste für die Optik in Deutschland zu würdigen.

Prof. Dr. Christian Hofmann wurde am 23.11.1935 in Dresden geboren. Nach einem Studium der Physik und Pädagogik schloss er 1963 seine Promotion mit magnum cum laude ab.
Von 1958 bis 1992 war der seit 1966 habilitierte Naturwissenschaftler bei Carl Zeiss Jena tätig und arbeitete dort u.a. an der Entwicklung von Projektions-, Fresnel-, Plast- und fotolithografischer Hochleistungsoptik mit. Insgesamt entstanden in diesen Jahren 240 Veröffentlichungen und neun Patente.
1968 wurde Christian Hofmann zum nebenamtlichen Dozenten an der FSU Jena berufen. 1971 initiierte er das JENAer Optikkolloquium, nachdem er 1969 die Frühjahrsschule Optik gegründet hatte.

Ursprüngliches Ziel des Optikkolloquiums war die gegenseitige Information aller auf so unterschiedlichen Gebieten wie nichtlineare Optik, Holografie, Fresneloptik, Fertigungstoleranzen für die Optik, Meß- und Prüftechnik für die Optikfertigung und Plastoptik tätigen Mitarbeiter der Jenaer Zeiss-Abteilung für optische Querschnittsforschung. Da diese zunächst abteilungsinterne lnformationsveranstaltung auch das Interesse der Mitarbeiter anderer Abteilungen von Zeiss Jena fand, entwickelte sie sich bald zu einer abteilungsübergreifenden Weiterbildungsveranstaltung für alle Jenaer Zeiss-Mitarbeiter. Durch Orientierung auf die Diskussion neuer wissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse in der Optik und in der feinmechanisch-optisch-elektronischen Gerätetechnik, durch Gewinnung führender Wissenschaftler aus der ostdeutschen Region als Referenten und durch gezielte Werbung in ostdeutschen wissenschaftlichen Fachzeitschriften gelang es, das Kolloquium innerhalb weniger Jahre über zu einem Diskussionsforum der ostdeutschen Optik zu entwickeln.

Bis zur politischen Wende in Ostdeutschland im Jahre 1989 nahmen an diesen Kolloquien im Durchschnitt 30 bis 90 Vertreter der ostdeutschen Optikzentren Jena, Berlin, Dresden und Ilmenau teil.

Obwohl nach 1989 die Beteiligung zunächst radikal bis auf weniger als 10 zurückging, gab Prof. Hofmann, der inzwischen als wissenschaftlicher Berater des Direktors des damaligen Jenaer ZeissTechnologiezentrums Optik tätig war, nicht auf. Durch gezielte Presse-Werbung nahm bis 1992 die Zahl der Kolloquienteilnehmer auf 40 zu. Danach stieg das Interesse an diesem Kolloquium im gesamten deutschen Sprachraum durch Gewinnung führender Wissenschaftler aus dem gesamten deutschen Sprachgebiet als Referenten und durch gezielte Werbung in wissenschaftlichen Fachzeitschriften so stark, dass die Kolloquien, an denen im Mittel etwa 40 bis 80 Personen teilnehmen, aus der Carl Zeiss Jena GmbH in den großen Hörsaal der Fachhochschule Jena verlegt werden mussten, an die Prof. Hofmann 1992 berufen worden war.

Seit September 1995 finden die Kolloquien am ersten bzw. zweiten Dienstag des Monats im Konferenzraum der Carl Zeiss Jena GmbH bzw. im gegenüberliegenden Speisesaal, jeweils 15.30 Uhr, statt. Die Teilnahme ist kostenlos und bedarf keiner Voranmeldung.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir würden uns freuen, wenn Sie an der Ehrung von Prof. Dr. Hofmann teilnehmen könnten, die zu Beginn des Optikkolloquiums am
Dienstag, 5. Dezember, um 15.30 Uhr im Carl Zeiss-Konferenzsaal stattfindet.


Mit freundlichen Grüßen


Annette Sell
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