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"Mentoring" an der Saar-Uni - Berufsziel: Professorin

08.12.2000 - (idw) Universität des Saarlandes

Das Frauenbüro der Universität des Saarlandes stellt jetzt sein "Mentoring-Programm" für Nachwuchswissenschaftlerinnen vor.

Mit "Mentoring an der Saar-Uni - Berufsziel: Professorin" will das Frauenbüro habilitierende Frauen und zielstrebige Nachwuchs-wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur unterstützen: Die eigenen Potenziale und Kompetenzen stärken, die Planung der persönlichen und wissenschaftlichen Laufbahn aktiv forcieren und ein Netzwerk der Nachwuchswissenschaftlerinnen untereinander und zu etablierten Professorinnen herstellen, mit denen eine Mentoring-Beziehung aufgebaut werden kann. Gleichzeitig werden allgemeine Grundlagen zur Verbesserung der Berufungsaussichten vermittelt.
Das Programm soll Wissenschaftlerinnen ansprechen, die sich über einen Zeitraum von drei Jahren mit einer erfahrenen Person austauschen wollen. Anhand der Anforderungsprofile, die die Teilnehmerinnen selbst entwickeln, übernimmt die Projektleitung die Vermittlung von geeigneten Mentorinnen. Ziel ist es, angesehene Professorinnen mit Wissenschaftlerinnen nach Möglichkeit aus demselben Fach zusammenbringen.

Zu den grundlegenden Bestandteilen des Programmes gehört unter anderem ein Auswahl-/Orientierungsseminar. Ausgehend von ihrer persönlichen Situation erstellen die Teilnehmerinnen im Vergleich mit dem Anforderungsprofil an eine Professur in ihrem Fach ihr persönliches Profil und entwickeln daraus ihre Ziele für das Mentoring. Jede Teilnehmerin ermittelt das Wunschprofil für ihre Mentorin. Teilnehmerinnen erhalten auch Zeit zum Erfahrungsaustausch und zur Aufnahme von persönlichen Kontakten.
Je nach Bedarf und Interesse der Teilnehmerinnen werden auch weitere Veranstaltungen und allgemeine Beratung angeboten.
Für die Mentee kann diese Unterstützung im einzelnen bedeuten:
· Partizipation an Erfahrung und Wissen der Mentorin
· Beratung beim Ausbau des Qualifikationsprofils
· Beratung in Situationen beruflicher Orientierung
· Möglichkeiten der Übernahme besonderer Aufgaben
· Zugang und Aufbau informeller Arbeitsbeziehungen
· Aktive Aufmerksamkeit und Ermutigung
Sie sollte dabei
· eine klare Zielsetzung für ihre berufliche Laufbahn haben
· eine aktive Rolle übernehmen wollen
· ein überdurchschnittliches Engagement als Wissenschaftlerin in ihrem Fach zeigen und die Kritik und Anregungen der Mentorin konstruktiv nutzen können
Entscheidend ist, dass zwischen Mentorin und Mentee ein gutes persönliches wie auch ein funktionierendes Arbeitsbündnis hergestellt werden kann.

Die Mentorinnen sollten erfahrene Persönlichkeiten sein, die bereit sind:
· der Mentee kritisch-konstruktives Feed-back zugeben
· der Mentee beratend zur Seite zu stehen ihr zu helfen, Strategien zur Erreichung ihrer Ziele zu entwickeln
· die Mentee bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen
· der Mentee dazu zu verhelfen, die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten zu er-kennen und weiterzuentwickeln
· der Mentee Anstöße zur persönlichen Weiterentwicklung zu geben
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