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Nach 25 Jahren in die Selbstständigkeit

08.12.2000 - (idw) Gesellschaft für Biotechnologische Forschung mbH (GBF)

Prof. Dr. John Collins wechselt in seine Ausgründung Cosmix
Nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) verlässt Prof. Dr. John Collins (55 Jahre) die GBF, um sich ganz auf das von ihm gegründete Unternehmen Cosmix zu konzentrieren.


Prof. Dr. John Collins Die auf dem Campus der GBF ansässige Cosmix GmbH hat sich seit ihrer Gründung vor drei Jahren dynamisch entwickelt und zählt mittlerweile 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen global tätige Pharmaunternehmen wie Astra Zenica oder Roche Diagnostics. Vor kurzem gelang es Collins weitere 7 Mio. EURO Wagniskapital einzuwerben. Der Unternehmenserfolg von Cosmix basiert auf dem patentierten "Cosmix-plexing" - eine sehr leistungsfähige Methode für die Entwicklung neuer Diagnostika und Therapeutika. Für diese gelungene Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft wurde Collins 1999 der Technologie-Transfer-Preis der Industrie- und Handelskammer Braunschweig verliehen.

Prof. Collins war von 1986 bis 1996 Leiter des Forschungsbereichs Zellbiologie und Genetik der GBF. Gleichzeitig wurde er im Rahmen dieser Tätigkeit wurde er zum C4-Professor an der Technischen Universität Braunschweig berufen. Der Engländer Collins erhielt seine wissenschaftliche Ausbildung als Mikrobiologe und Genetiker bei den Universitäten in London und Leicester. Nach Stationen in Kalifornien (University of California, San Diego) und Dänemark (Universität Kopenhagen) führte ihn der Weg 1975 an die GBF.

"Damit hat John Collins die Genforschung nach Norddeutschland gebracht. Mit der Penicillin-Acylase hat er zudem das erste gentechnologisch hergestellte Biotech-Produkt weltweit eingeführt", sagt Prof. Dr. Günter Maaß, wissenschaftlicher Geschäftsführer der GBF. Collins sei damit ein echter Pionier der modernen Biotechnologie. Zudem habe er den Grundstein für das heute so beachtete Humangenom-Projekt gelegt. "Seine Karriere als Wissenschaftler an der GBF war sehr erfolgreich. Ich bin sicher, John Collins wird als Unternehmer ebenso erfolgreich sein", fügt Maaß hinzu.
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