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Im Blickpunkt: Hilfe in den Metropolen der Dritten Welt

12.12.2000 - (idw) Universität Dortmund

"Welchen Beitrag leisten Nichtregierungsorganisationen zur Ver-besserung der Lebensverhältnisse in den Metropolen der Entwicklungsländer?" Das ist das Thema einer Podiumsdiskussion, zu der das Institut für Geographie und ihre Didaktik am kommenden Donnerstag (14.12.00) in die Universität einlädt.

Geplant ist eine Podiumsdiskussion, die von 10.15 -12.45 Uhr des Hauses Emil-Figge-Str. 50, auf dem Campus Nord der Universität stattfindet. Interessenten aus der Öffentlichkeit sind willkommen. Die Debatte wird auf Englisch geführt.
Zum Hintergrund: Zahlreiche internationale Konferenzen (wie z.B. Habitat 2 in Istanbul oder Urban 21 in Berlin) haben wenig bewirkt, um die Lebensbedingungen der Armen in den Metropolen der Entwicklungsländer wirklich zu verbessern. Immer mehr Hoffnungen richten sich auf neue Allianzen außerhalb staatlicher und kommunaler Verwaltungsstrukturen, bei denen Nichtregierungsorganisationen eine tragende Rolle spielen, um eine nachhaltige städtische Entwicklung zu initiieren.
Die Diskussion geht der Frage nach: Was sind die spezifischen Stärken und Schwächen solcher Organisationen, die außerhalb direkter staatlicher Hilfsprogramme arbeiten, in diesem Bereich?
Die Podiumsdiskussion bringt Vertreter von Nichtregierungs-organisationen aus verschiedenen Ländern des Südens zu einem ungewöhnlichen Erfahrungsaustausch zusammen. Erwartet werden:
- Mohamed Hasseb, Kairo, langjähriger Mitarbeiter verschiedener Nichtregierungsorganisationen; Teamleiter des GTZ- LIFE- Projektes "Local- local Dialogue" in Ägypten,
- Ma Socorro Plaza, Baclayon, Philippinen, Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin verschiedener Nichtregierungsorganisationen im Übergangsraum zwischen Stadt und Land,
- Dorothy Guerero, Manila und Essen, langjährige Mitarbeiterin von städtischen Nichtregierungsorganisationen in den Philippinen, gegenwärtig zuständig für einen Erfahrungsaustausch zwischen lokalen Agenda 21- Gruppen in Europa und Südostasien.
Diskussionsleitung: Prof. Dr. Einhard Schmidt- Kallert.
Wir bitten Sie, den Vortrag anzukündigen. Wenn das Thema Sie interessiert, sind Sie gern eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten.

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