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Stiftungsprofessur bei den Wirtschaftswissenschaftlern

15.12.2000 - (idw) Universität Fridericiana Karlsruhe (T.H.)

Nr. 144 / 10.12.2000/ele

Stiftungsprofessur bei den Wirtschaftswissenschaftlern
Forschung und Lehre in "Financial Engineering und Derivate"

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften erhält eine Stiftungsprofessur für "Financial Engineering und Derivate". Dies hat der Ministerrat am Donners-tag in Stuttgart beschlossen. Damit hat das Gremium einem Antrag der Uni-versität entsprochen, an dem Professor Dr. Hermann Göppl und sein Institut für Entscheidungstheorie und Unternehmungsforschung maßgeblich beteiligt waren. "Die Interdisziplinarität des Lehrkörpers an der Karlsruher Fakultät schafft sehr gute Rahmenbedingungen für die Ausbildung in 'Financial Engi-neering'", sagte Wissenschaftsminister Klaus von Trotha nach der Entschei-dung.

"Financial Engineering" bedeute, so erklärte Professor Göppl, finanzielle Probleme wie ein Ingenieur zu lösen: "Gestützt auf die Theorie werden mit den Instrumenten der Mathematik und der Statistik Lösungen erarbeitet und Finanzprodukte entwickelt." Damit würden Studierende vorbereitet auf ein Berufsfeld, das sich in den Beziehungen zwischen Unternehmen und Ban-ken sowie zwischen Banken und Anlegern eröffne. Bei Banken, Versiche-rungen und im Management von Investment Fonds gebe es einen erhebli-chen Bedarf nach in dieser Weise ausgebildeten Fachleuten. Vergleichbares gebe es bisher nur vereinzelt in den USA, versicherte Göppl: "Da ist die Uni-versität Karlsruhe ganz vorne mit dabei".

Mit insgesamt drei Millionen Mark finanzieren die GZ-Bank AG Frank-furt/Stuttgart und die SGZ-Bank-Stiftung die personelle Ausstattung der Professur für zehn Jahre. "Dafür sind wir dankbar", sagte Dr. Susann-Anette Storm, Vizekanzlerin der Universität. Freilich seien Anstrengungen der Uni-versität vonnöten, um dem Inhaber oder der Inhaberin der Professur ein ef-fektives wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Nach circa acht Jahren, so heißt es in einer Mitteilung des Wissenschaftsministeriums, soll auf der Grundlage einer Evaluierung entscheiden werden, ob die Professur aus Mit-teln des Landes weitergeführt wird.

Die Professur wird jetzt ausgeschrieben. Sie werde, so kündigte Vizekanzle-rin Storm an, frühestens zum nächsten Wintersemester besetzt sein.

Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
http://www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi144.html
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