Reinraumlabor eröffnet - Forschungen zur Waver-Technologie18.12.2000 - (idw) Technische Universität Clausthal
Im Institut für Nichtmetallische Werkstoffe weihte Professor Dr. -Ing. Jürgen G. Heinrich gemeinsam mit seinen Mitarbeitern der Arbeitsgruppe für Ingenieurkeramik das Reinraumlabor ein. Ein erster umfangreicher Industrieauftrag (Finanzvolumen 500.000 Mark) zur Waver-Technologie wird ab Januar 2001 bearbeitet.
Einige Mitgliedes Teams der Professur Ingenieurkeramik(v.l.n.r.) Dipl.-Ing. Tobias Krause, Dr.-Ing. Jens Günster, Dipl.-Ing. Sven Engler und Prof. Dr.-Ing. Jürgen G. Heinrich, hier im Studentenlabor zum Lasersintern von Keramik.
Reinräume werden benötigt für die Herstellung hochreiner Werkstoffe, beispielsweise in der Bio- oder Informationstechnologie. In vielen High-Tech Werkstoffen würden Fremdatome deren Funktionalität beeinträchtigen. In einem ersten umfangreichen Industrieauftrag (Finanzvolumen 500.000 Mark, Dauer: sechs Monate) wird, laser- und roboterunterstützt, an der Optimierung der Waver-Technologie gearbeitet. Ein 3 kW Kohlendioxid-Laser wird eingesetzt. Er erhitzt gezielt unter Reinraumbedingungen die Keramik. Ein weiteres Arbeitsgebiet wird die laserunterstützte Verarbeitung hochreiner Werkstoffe für Biokeramiken sein. Weitere Informationen: Institut für Nichtmetallische Werkstoffe Dr. rer. nat. Jens Günster Hochschulassistent Zehntnerstraße 2a 38678 Clausthal-Zellerfeld Tel.: 05323 72-2612 Fax: +49-(0)-5323-72-3119 e-mail: Jens.Guenster@tu-clausthal.de
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