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Wettbewerb: Entdecke die Innovation

21.12.2000 - (idw) Fraunhofer-Gesellschaft

Neue Produktideen und Anwendungsfelder für den Werkstoff Feinst- und Weißblech.

Aufgabenstellung und Ziel des Wettbewerbs: Es sollen neue Einsatzgebiete für Feinst-/Weißblech erschlossen werden. Suchfelder können alle Technologie- und Anwendungsbereiche einschließlich dem Verpackungsbereich sein. Als Vorgehensweise bei der Ideengenerierung empfiehlt es sich, die Aufgabe unter vier verschiedenen Gesichtspunkten anzugehen:
A. Für bereits existierende Produkte sind neue Einsatzfelder gesucht: "Anwendungs-Ideen".
B. Für bereits bestehende Märkte sind neue Produkte zu kreieren: "Innovations-Ideen".
C. Für neue Einsatzgebiete sind neue Produkte zu entwickeln: "Diversifikations-Ideen".
D. Für die zukünftige Entwicklung des Werkstoffs Feinst-/ Weißblech bis zum Jahre 2010 sind Visionen aufzustellen und neue Einsatzmöglichkeiten zu finden: "Visions-Ideen".

Ablauf und Zeitrahmen des Wettbewerbs
Der Wettbewerb läuft in zwei Phasen ab. Phase 1 ist der sogenannte Vorwettbewerb. Hier sammeln potentielle Teilnehmer des Wettbewerbs vom Oktober 2000 an ihre Ideen für den Werkstoff Feinst-/Weißblech und reichen diese bei der Fraunhofer TEG bis zum 30. Januar 2001 ein. Aus allen unterschiedlichen Aufgabengebieten werden dann die interessantesten Themen ausgewählt und ab März als Studien- und Diplomarbeiten vergeben. Von hier an beginnt Phase 2 und damit der eigentliche Teil des Wettbewerbs. Für die Bearbeitung sind bis zu 6 Monate, in Anlehnung an die jeweilige Prüfungsordnung, vorgesehen. Danach müssen die Arbeiten abgeschlossen sein und fristgerecht bei der Fraunhofer TEG eingehen.

Hintergrundinformationen zum Produkt
Alle Teilnehmer am Wettbewerb erhalten die Möglichkeit durch ein zweitägiges Rahmenprogramm den Werkstoff Feinst-/Weißblech näher kennen zu lernen. Bei einer Besichtigung des Betriebs und des Innovationszentrums der Rasselstein Hoesch GmbH werden Produktionsverfahren, Verarbeitungsmöglichkeiten und aktuelle Produkte des Unternehmens vorgestellt. Jeder Teilnehmer erhält ein Info-Paket, bestehend aus Broschüren, Materialproben etc. der Rasselstein Hoesch GmbH. Des weiteren folgt eine Einladung der Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe in Stuttgart mit Präsentation des Instituts.

Bewertungs-Kriterien für Ideen und Arbeiten
Die Ideen der Bewerber werden unter Berücksichtigung von Technologiegebiet und Markt auf ihre Herstellbarkeit, Realisierbarkeit, Innovationsgrad, Praxisbezug, Marktpotential, Wirtschaftlichkeit und zusätzlicher Absatz an Blechmenge / Jahr von der Jury bewertet. Ob das Thema nur theoretisch angegangen, oder ob die praktische Umsetzung auch berücksichtigt wurde, geht in die Bewertung mit ein.

Die Jury - Vergütung und Preise
Jeder, dessen Idee als Studien-/Diplomarbeit vergeben wird, erhält eine Dankesprämie von 150 DM. Für jede Arbeit die fristgerecht bei der Fraunhofer TEG eingeht, zahlt das Unternehmen eine Grundvergütung von 3000 bis 4.000 DM. Unter allen eingereichten Arbeiten ermittelt dann eine Jury, bestehend aus vier Experten der Rasselstein Hoesch GmbH und der Fraunhofer TEG, die besten drei Ausarbeitungen und honoriert sie mit Preisgeldern von 5000, 3000 bzw. 2000 DM.

Urheberschutz der Wettbewerbsteilnehmer

Bei schutzrechtfähigen Ideen aus dem Wettbewerb ist der jeweilige Teilnehmer auch Erfinder. Mit dem Erfinder wird dann eine einvernehmliche monetäre Regelung getroffen, die dem Unternehmen Rasselstein Hoesch GmbH ein ausschließliches Nutzungsrecht an den Schutzrechten einräumt. Für alle mit der Anmeldung des Schutzrechts verbundenen Kosten kommt Rasselstein auf.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. René Niethammer
Telefon: 07 11/9 70 36 57
Fax: 07 11/9 70 39 93
ren@teg.fhg.de
Fraunhofer Technologie-Entwicklungsgruppe TEG
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
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