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Multimedia Transfer präsentiert die besten Programme aus dem Wettbewerb

09.01.2001 - (idw) Rechenzentrum, Universität Karlsruhe (TH)

Die Software-Ergebnisse der Absolventen deutschsprachiger Hochschulen können sich sehen lassen: Von fast 130 Einsendungen zum größten Nachwuchswettbewerb im Multimedia Bereich, dem Multimedia Transfer 2001, sind wieder 25 ausgesuchte und qualitativ hochwertige Programme auf der Learntec (Kongress für Bildungs- und Informationstechnologie vom 30. Januar bis 2. Februar in Karlsruhe) zu sehen.


Preisträger und Preisstifter beim Multimedia Transfer 2000 Am 29. Januar, dem Tag vor der Eröffnung des ASK-Gemeinschaftstandes auf der Learntec, findet die Endausscheidung unter den 25 ausgewählten Programmen statt. Jeder Beitrag wird dabei von mehreren Jurorenteams begutachtet. Bei der abschließenden Bewertung legt die hochkarätig besetzte Jury, die sich aus Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft zusammensetzt, die Preisträger fest.

Die Preise im Gesamtwert von 100.000 Mark übergibt Professor Dr. Wilfried Juling, Leiter des Rechenzentrums der Universität Karlsruhe zusammen mit Vertretern der Wirtschaft, an die Gewinner. Die Siegerehrung findet am 31. Januar 2001 im Rahmen der Learntec-Eröffnungsveranstaltung "Forum Hochschule-Wirtschaft" ab 9.15 Uhr in der Stadthalle (Hans-Thoma-Saal) statt.

Das Themenspektrum der zukünftigen IT-Profis, deren Einstieg in die Unternehmen unmittelbar bevorsteht, ist traditionell breit. Thematischer Schwerpunkt des 6. Multimedia Transfers ist neben den klassischen Bereichen Tools, Creative Design und Lernsoftware in diesem Jahr auch das E-Business.

So beschäftigt sich zum Beispiel das "Graphische Strukturierungstool" mit neuen Ansätzen für eine kooperative Lernumgebung im Internet. Das Programm "Dip´n´Pieces" stellt ein innovatives Verfahren für industrielle Wassertransferdrucklösungen dar, das insbesondere für die Branche der Oberflächen- und Produktveredelung von Interesse sein dürfte.

Der Autor des Beitrages "Olfaktorik" hat ein Gerät entwickelt, mit dem man traditionelles audio-visuelles Multimedia mit olfaktorischen Elementen verknüpfen und somit erweitern kann. Dies wiederum bewirkt eine höhere Wirksamkeit des Mediums.

Gleich vier Programme aus dem Fachbereich Medizin stießen in der Vorrunde auf das Wohlwollen der 51 Jurymitglieder: Die "Rheuma-CD-ROM" beinhaltet ein multimediales Browsing-System, das angehende Ärzte über Arthritis informiert. In "ODITEB" und "Compare Radiology" hingegen werden Grundlagen, Arbeitstechniken und neueste Erkenntnisse zur Radiologie aufgezeigt. Das "GenLab" beschäftigt sich damit, virtuelle Praktika zur Gentechnologie so realitätsgetreu wie möglich zu gestalten.

Der Beitrag "FamE" beschreibt die Vision des Fernsehalltags im Jahre 2005: Gemäß der Annahme, dass Internet, Fernsehen, Radio und andere Medien einerseits in Multifunktionsgeräten zusammenfließen und andererseits auf verschiedenen Geräten mit der gleichen Benutzeroberfläche steuerbar sind, wurden zwei Versionen dieser Benutzeroberfläche konzipiert.

Von der Fachhochschule Nürnberg wird ein "Online-Konzept für die WAS ist WAS-Wissenswelt" eines namhaften Verlages zu sehen sein. Mittelpunkt des Internet-Auftritts werden verschiedene Erlebnis-, Spiele- und Experimentierwelten sein. Der Beitrag "Die Wespe" präsentiert eine Konzeption themenorientierter Offline-Lernsoftware für den Einsatz im Sachunterricht der Grundschule.

In der Kategorie Design liegen diesmal vor allem museale Arbeiten mit hohem künstlerischen Anspruch vor: "Zwischenraum" ist eine subjektive Reise durch das Museum Insel Hombroich. Beim "Virtual Museum of Dead Places" handelt es sich um eine Online-Bilddatenbank zur Speicherung von digitalen Bildern ungenutzter Architektur des Industriezeitalters.

Weitere Programme erwarten die Besucher des ASK-Gemeinschaftsstandes in der Stadthalle des Kongresszentrums Karlsruhe, und eines ist klar: Dem vielbeschworenen Fachkräftemangel können aufmerksame Personalchefs für ihre Unternehmen hier wirksam abhelfen. Sie haben die Möglichkeit, unmittelbar Kontakt mit frisch gebackenen Hochschulabsolventen aufzunehmen. Viele Berufsanfänger werden vor Ort angeworben und machen ohne Umschweife den Einstieg in die berufliche Praxis. Was letzten Endes nur bedeutet, diese hoch motivierten Ideenträger sind heiß begehrt!

Wer sich für diesen Wettbewerb im Detail interessiert, findet weitere Informationen (Einreichungsthemen, Preise/Preisstifter, Partner/Förderer, Jury) unter:

http://www.ask.uni-karlsruhe.de/transfer2001

Informationen zur Learntec unter: http://www.learntec.de.


Kontakt:
Universität Karlsruhe, Akademische Software Kooperation
Rechenzentrum, Zirkel 2, 76128 Karlsruhe
Vera Keplinger 0721/608-4873
Anne Habbel 0721/608-6113
Fax 0721/69 56 39
EMail: transfer@ask.uni-karlsruhe.de
Homepage: http://www.ask.uni-karlsruhe.de/transfer2001
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