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12. Bohr- und Sprengtechnisches Kolloquium mit über 300 Teilnehmern

26.01.2001 - (idw) Technische Universität Clausthal

In der Aula der TU Clausthal findet heute und morgen das 12. Bohr- und Sprengtechnische Kolloquium statt. Im Zeichen der ersten Anwendung der Sprengarbeit im Oberharz im Jahre 1632 treffen sich seit 1976 alle zwei Jahre Experten aus dem In- und Ausland. In zehn Fachvorträgen werden die neuesten Erkenntnisse und der aktuelle Entwicklungsstand der Bohrtechnik und Sprengens im Bergbau dargestellt und diskutiert.


Professor Dr. -Ing. Walter Knissel begrüßte als Gastgeber die Teilnehmer.
Der Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, Bergbau und Wirtschaftswissenschaften, Professor Dr. rer. nat. Rolf Schwinn (r.) zeichnete Dipl.-Ing. Martin Ebeling mit dem Heinz P. Kemper Preis des Jahres 2001 aus. Prof. Knissel dankte als Organisator vom Institut für Bergbau in seiner Einführung den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kollegen Prof. Lürig und Prof. Wild für ihren bisherigen Einsatz für dieses Kolloquium. "Erfolg kommt nicht ohne Kreativität und Engagement", so zeigte sich Knissel erfreut über die Teilnehmerzahl von 310 Anmeldungen in diesem Jahr. Das Kolloquium und seine große Akzeptanz ist einmal mehr ein Beweis für das Ansehen, dass die Technische Universität Clausthal und der Bergbau in Deutschland genießt.


Vorträge live im Internet

Alle gehaltenen Vorträge sind anwendungsbezogen, wobei am Freitag die Bohrtechnik im Mittelpunkt steht und am mrogigen Samstag die Sprengtechnik. Im Interesse der Sache wurden, auch über Firmengrenzen hinweg, diesmal häufig Autorenkollektive gebildet, was positiven Anklang fand. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung stellt die Live - Übertragung des Kolloquiums im Internet dar. Unter der Adresse www.bergbau.tu-clausthal.de können die Fachvorträge aus aller Welt mit Bild und Ton verfolgt werden. Besonders den Fachkollegen und Studierenden aus dem In- und Ausland, denen die Teilnahme aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich war, wird hiermit die Möglichkeit gegeben, mit dabei zu sein oder zu einem späteren Zeitpunkt die Vorträge zu verfolgen.

Professor Knissel betonte, dass die Zukunftsfähigkeit einer Universität sich nicht nur durch die Attraktivität von Vortragsveranstaltungen zeige, sondern neben erfolgreicher Forschung auch die Lehre stets aktuell und dem verändernden Arbeitsmarkt angepasst sein muss. Einem rückläufigen heimischen Bergbau stehen wachsende Aktivitäten in verwandten Aufgabenbereichen und im Ausland bei deutschen Beteiligungen gegenüber. Mit der Einrichtung des Studienganges Geotechnik, Bergbau, Erdöl-/Erdgastechnik wurde diese Anpassung im Bergbaubereich frühzeitig vollzogen. Dass Bergingenieure aus Clausthal weiter in zunehmendem Maße gefragt sind, belegt die Tatsache, dass im vergangenen Jahr im Studienschwerpunkt Gewinnungsbergbau die Nachfrage nach Absolventen mehr als dreimal so hoch war wie das Angebot.


Heinz P.-Kemper-Preis verliehen

Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Dekan des Fachbereiches Geowissenschaften, Bergbau und Wirtschaftswissenschaften, Professor Schwinn, die erfreuliche Aufgabe, den diesjährigen Träger des Heinz P.-Kemper-Preises zu würdigen. Diplomingenieur Martin Ebeling nahm den mit 2000 DM dotierten Preis, der jährlich an den Jahrgangsbesten in dem bergbaulichen Studiengang verliehen wird, dankend entgegen. Der allseits beliebte Bergmannsabend fand auch in diesem Jahr auf dem Haus des Corps Montania statt und wurde vom Bergschulchor, diesmal unter der Leitung von Wolfgang Schütze, fröhlich begleitet.
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