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Viele Perspektiven für das Wohnen am Malokowturm

31.01.2001 - (idw) Universität Dortmund

Als Ort mit Geschichte und Zukunft haben die drei Siegerinnen das Gelände beschrieben. Mitten in Dortmund-Bodelschwingh wurde schon in den 50-er Jahren die Zeche Westhausen stillgelegt. Wenige museale Gebäude, darunter der alte Malakow-Förderturm, erinnern an die Zeit. In einem Teil der Fläche sind auch heute noch Rückstände der Industrie zu entsorgen. Doch an Ideen für eine neue Nutzung des Geländes fehlt es nicht mehr: Heute (31.01.01) eröffnete das Fachgebiet Stadt- und Landschaftsgestaltung der Fakultät Raumplanung eine Ausstellung mit 25 städtebaulichen Entwürfen. Sie ist noch bis zum 2. Februar zu sehen.

Gemeinsam mit den heutigen Inhabern des Grundstücks sind die Manager der Münsterschen "WGZ Immobilien und Treuhand" an die Fakultät herangetreten, um in einem praxisorientierten Projekt Ideen für eine Wohn-Bebauung der klein-puzzeligen Areale des ehemaligen Zechengeländes heranreifen zu lassen. Die politischen Signale sind hier für Eigenheimsiedlungen gesetzt, die Häuser stehen in kleinen Gruppen. Für manche sind Sondernutzung angedacht, etwa seniorengerechtes Wohnen.

Fachgebietsleiter Prof. Dr.-Ing. Karl Jürgen Krause und der Geschäftsführer der Immobilienbank, Peter Sandmann, erläuterten die Entwürfe. Sie hoben hervor, dass sich die Entwürfe der siegreichen Studentinnen durch soziale Bezüge deutlich von den rationaleren Perspektiven der männlichen Kommilitonen unterschieden hätten.

Den ersten Preis (2.000 DM) erhielten Inga Nordalm, Evelyn Sucato und Alexandra Laktová. Zwei zweite Preise (je 1.250 DM) wurden vergeben an Eva Gediga und Marija Pavic sowie an Jessica Falkowski, Thore Arendt und Thomas Jochlik. Angekauft wurde (mit 500 DM) auch der Entwurf des Teams Andreas Arend, Matthias Franz und Lutz Korte.
Geprüft wird nun, ob einer der ausgezeichneten Entwürfe in Bodelschwingh bald als Wohnsiedlung Rohdesiek realisiert werden kann.

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Korrektur!
In der Medieninformation 01-039 vom 30.01.2001 (Einladung zur Eröffnung der Ausstellung) wurde das Projekt versehentlich der Fakultät Bauwesen zugeordnet. Richtig ist: Fakultät Raumplanung.
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