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Neuer Bachelor-Studiengang "Rescue Engineering" startet am Montag mit den ersten 60 Studierenden

27.09.2002 - (idw) Fachhochschule Köln

Mit dem neuen Bachelor-Studiengang "Rescue Engineering" der Fachhochschule Köln, der kommenden Montag mit 60 Studierenden startet, wird eine große berufliche Qualifizierungslücke geschlossen. Aufgrund der großen Nachfrage, werden bereits zum Sommersemester 2003 die nächsten 60 Studentinnen und Studenten aufgenommen.

Die ersten 60 Studentinnen und Studenten des neuen Bachelor-Studiengangs Rescue Engineering der Fachhochschule Köln werden im Rahmen einer Einführungsveranstaltung, am Montag, 30. September 2002, um 14.00 Uhr im Ingenieurwissenschaftlichen Zentrum der Fachhochschule Köln in Köln-Deutz offiziell begrüßt (Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln-Deutz, Hörsaal 2, F 14). Die Studentinnen und Studenten werden zu Allround-Expertinnen und Experten mit Blick auf planerische, verwaltungstechnische, ingenieurwissenschaftlich-technische sowie Management-Kompetenzen ausgebildet, die den vielfältigen Aufgabenfeldern und Herausforderungen des Rettungswesens gerecht und dort dringend benötigt werden. Als Erstes wird im Rahmen der offiziellen Begrüßung der Rektor der Fachhochschule Köln, Prof. Dr. Joachim Metzner, die Neuen willkommen heißen. Anschließend wird der Initiator des Studiengangs "Rescue Engineering", Dr. Dr. Alex Lechleuthner, Leiter des Kölner Rettungsdienstes und des Instituts für Notfallmedizin der Berufsfeuerwehr Köln, auf die Bedeutung dieses neuen interdisziplinären Studienangebots in Köln eingehen. Zudem wird der Koordinator des Studiengangs, Prof. Dr. Gerd Braun, einen Überblick über die Studieninhalte und den Studienverlauf geben. Zu den Besonderheiten des Bachelor-Studiengangs "Rescue Engineering" zählt u. a., dass alle Studierenden während ihres gesamten Studiums von einer Mentorin bzw. einem Mentor begleitet werden. Aufgrund der sehr großen Nachfrage werden bereits zum Sommersemester 2003 die nächsten 60 Studierenden aufgenommen.

Die Arbeit von Rettungsdiensten setzt sich aus vielen Teilbereichen wie etwa Notfallrettung, Krankentransport, Katastrophen- und Zivilschutz, internationalen Hilfsprojekten und Absicherung von Großveranstaltungen zusammen. Die zunehmende Komplexität der Umwelt, veränderte Gesellschaftsstrukturen, Fortschritte der notfallmedizinischen Techniken und Möglichkeiten, neue Aufgabenfelder und auch der steigende Kostendruck im Gesundheitswesen stellen den rettungsdienst vor immer vielschichtigere Herausforderungen. Hiermit haben die beruflichen Qualifizierungsangebote nicht Schritt halten können. Um diese Lücke zu schließen, hat sich die größte Fachhochschule Deutschlands mit ihrem breiten Spektrum an ingenieur- und geisteswissenschaftlichen Studienangeboten mit der Leitung des Kölner Rettungsdienstsystems, das zu den modernsten Europas zählt, zusammengetan. Entsprechend der vielfältigen und sehr unterschiedlichen Aufgabenstellungen, die Führungskräfte im Rettungswesen zu erfüllen haben, zeichnet sich der neue Bachelor-Studiengang "Rescue Engineering" durch eine enorm große Interdisziplinarität aus. Ein viersemestriger Master-Studiengang ist in Planung.
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