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Nanozylinder ebnen den Weg zur Kunststoffelektronik

30.09.2002 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Internationalem Forscherteam gelingt erstmals Synthese neuartiger supramolekularer Materialien für die Optoelektronik aus organischen Kristallen und Polymeren

Konventionelle organische Moleküle und leitfähige Polymere zu hochsymmetrisch strukturierten Materialien mit neuartigen elektronischen Eigenschaften zu vereinen, ist einem deutsch-amerikanischen Wissenschaftlerteam mit einer neuen Synthese-Strategie gelungen. Nach Anbringen spezifischer funktioneller Gruppen organisieren sich die scheiben- bzw. ringförmigen organischen Moleküle zu hochsymmetrischen, nur drei Nanometer dicken und 50 bis 100 Nanometer langen Zylindern, ähnlich wie Münzen in einer Geldrolle. Mit leistungsfähigen spektroskopischen Untersuchungsmethoden haben Forscher des Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung wesentlich zur Aufklärung der atomaren Struktur dieser Nanozylinder beigetragen, deren Kern aus leitfähigen Molekülen oder Polymeren besteht und von einer isolierenden Schutzschicht umgeben ist. Die neuen Materialien sind wichtig für die Optoelektronik und eröffnen neue Wege für die supramolekulare Elektronik (nature, 26. September 2002).
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