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FU-Alumnitreffen über den Dächern New Yorks

30.09.2002 - (idw) Freie Universität Berlin

Viele Umarmungen, "Weißt du noch?", "Lehrt noch?", "Was macht...?" konnten bei dem Treffen von 20 Ehemaligen der Freien Universität (FU) in dem im 23. Stock gelegenen Restaurant des German House am United Nations Plaza beobachtet werden. Der herrliche Blick auf Teile New Yorks und den Gebäudekomplex der Vereinten Nationen stimmten die aus dem Großraum der Stadt zusammengekommen Alumni der FU bestens auf den Abend ein. Anlässlich seines Besuches der Einführungsfeier des neuen Präsidenten der New York University, Professor John Sexton, hat Präsident Gaehtgens zu diesem Treffen eingeladen und ein begeistertes Echo von über 45 in der New Yorker Region angeschriebenen Ehemaligen erhalten. In einer launigen Ansprache informierte Peter Gaehtgens die verschiedenen anwesenden Studentengenerationen über den neuesten Stand der Berliner Hochschulentwicklung. Das Interesse an der FU, aber auch das Entsetzen über die Entwicklung der letzten Jahre war gleichermaßen groß. Außerdem nutzte der FU-Präsident die Gelegenheit, die Gründungsmitglieder der "Friends of Freie Universität Berlin" vorzustellen. Unter der Präsidentschaft des Juristen Professor Angel Oquendo und der Vizepräsidentschaft des Kunsthistorikers Professor Norbert Baer soll in den nächsten Monaten mit den Alumni Anna Oberle als für die Finanzen und Peter Kerrigan für die Schriftführung Verantwortlichen der mühsame Prozess eingeleitet werden, eine Not-for-Profit Association zu gründen. Der in der New Yorker Anwaltskanzlei Coudert Brothers LLP arbeitende Alumnus René Reich-Graefe übernimmt die anwaltliche Betreuung pro bono.

Ziel der "Friends" ist es, die 500 bekannten und geschätzten 3.000 nordamerikanischen Ehemaligen der FU aufzuspüren und für eine aktive Anteilnahme an der Entwicklung der FU zu gewinnen. Neben der Betreuung der Alumni sind auch gezielte Fundraising Aktivitäten vorgesehen. Dabei werden zwei unterschiedliche Ansätze verfolgt: Einmal sollen die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung von Forschungs- und Konferenzprojekten bei nordamerikanischen Stiftungen professionell ausgeschöpft werden, zum anderen sollen gezielte Fundraising Kampagnen durchgeführt werden. Deren Erlös soll vor allem den Dahlem Konferenzen der Freien Universität Berlin, dem John F. Kennedy Institut für Nordamerikastudien, dem Studentendirektaustauschprogramm und dem Kofi Annan Stipendienprogramm der Freien Universität zu Gute kommen. Der Not-for-Profit Status wird angestrebt, um die landesüblichen steuerlichen Vergünstigungen ausschöpfen zu können. Damit ist die Freie Universität Berlin die erste deutsche Universität, die solch einen Schritt geht. Bisher bekannte Beispiele unterstützen unter anderem Bildungseinrichtungen in Israel, Frankreich und Großbritannien. Die seit ihrer Gründung ausgezeichneten Beziehungen der FU nach Nordamerika stimmen die Initiatoren optimistisch, das angestrebte Ziel zu erreichen.

Gerade in diesen Tagen der politischen Spannungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten wurde dieser Schritt von Teilnehmern des Abends als wichtiger und willkommener Brückenschlag begrüßt. Die Leitwerte der Freien Universität, veritas, iustitia, libertas, haben ihre Gültigkeit nicht verloren und finden über die Generationen hinweg nachhaltige Unterstützung der Ehemaligen. Der Abend half, alte Bekanntschaften wieder aufzufrischen und neue Verbindungen zu knüpfen. Hoch zufrieden machten sich die Ehemaligen wieder auf den teilweise viele Stunden dauernden Heimweg und versicherten Präsident Gaehtgens ihrer Hilfe und Unterstützung sowohl beim Aufbau der "Friends of Freie Universität Berlin" als auch beim Tagesgeschäft der FU. "...schließlich habe ich meine Karriere auch der FU zu verdanken und möchte mich dafür erkenntlich zeigen" war ein häufig vernommener Satz.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Dr. Wedigo de Vivanco, Elke Löschhorn und Gottfried Gügold, Abteilung Außenangelegenheiten der Freien Universität Berlin, Kaiserswerther Str. 16-18, 14195 Berlin, Tel.: 030 / 838-73400, E-Mail: aaa@fu-berlin.de
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