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Albert Fink und die Nationalhymne

30.09.2002 - (idw) Universität Mannheim

Mannheimer Historiker Dr. Theo Schwarzmüller veröffentlicht Lebensgeschichte des Hambacher Demokraten

Viele können sie summen, einige können sie singen, doch kaum jemand weiß, wer die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen hat: Albert Finck ist der vergessene Vorkämpfer von Einigkeit und Recht und Freiheit.

Am 9. August 1949 hatte der Pfälzer Journalist und Politiker fünf Tage vor der ersten Bundestagswahl in der Rheinpfalz einen Leitartikel unter dem Titel "Das Deutschlandlied" verfasst. Am Abend desselben Tages ließ er die dritte Strophe des Liedes bei der Kundgebung singen. Unter den verblüfften 3000 Zuschauern befanden sich auch Konrad Adenauer und der 19jährige Helmut Kohl. So beginnt die neue Geschichte unserer Nationalhymne, die in dem berühmten Auftritt Adenauers im Titania-Palast gipfelt.

Dr. Theo Schwarzmüller, Lehrbeauftragter für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim, konnte bei seinen Recherchen auf den schriftlichen Nachlass von Albert Fink zurückgreifen. So entsteht das Porträt des in Herxheim geborenen Albert Fink und seines Bruders Johannes, die auch Wegbereiter für Altbundeskanzler Helmut Kohl waren. Dr. Theo Schwarzmüller zeichnet den Lebensweg der beiden nach und möchte "den Umgang mit der deutschen Nationalhymne entkrampfen", wie er in seinem Vorwort schreibt.

Neben seiner neuesten Publikation über Albert Fink hat Schwarzmüller bereits viel beachtete Biographien zu Otto Bismarck und Generalfeldmarschall August von Mackensen sowie ein Kompendium über die Pfalz des 20. Jahrhunderts veröffentlicht.

Albert Fink und die Nationalhymne
176 Seiten / über 60 Abb. Verlag Pölger, Annweiler 2002 / IS BN 389857-135-1 / 16,80 Euro.
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