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Wissenschaftliches Duo erweist Namenspatron der Uni seine Referenz

20.02.2001 - (idw) Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Gleich zwei Absolventen des Lehrstuhles für Maschinenmeßtechnik von Prof. Dr. Sandor Vajna, Fakultät für Maschinenbau, promovieren am Donnerstag, dem 22. Februar 2001, an der Magdeburger Universität.

Dipl.-Ing. Dörte Freisleben, 29 Jahre jung, (Promotionsverfahren 13.30 Uhr, Raum 401/Gebäude 09) beschäftigte sich in ihrer Dissertation mit der Optimierung und Gestaltung von Produktentwicklungsprozessen. Mit der von ihr entwickelten Software können Konstruktionsprozesse transparenter dargestellt werden. Dies führt insbesondere in der Konstruktionstechnik zu Zeit- und damit zu Kosteneinsparungen.

Dörte Freisleben studierte von 1990 bis 1995 Allgemeinen Maschinenbau/Konstruktionstechnik an der Magdeburger Universität. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik tätig.

Dipl.-Ing. Michael Schabacker (Promotionsverfahren 17.00 Uhr, Raum 401/Gebäude 09) hat in seiner Dissertation ein Modell zur Nutzenbewertung neuer Technologien vorgelegt, das ebenfalls zur Verbesserung von Produktentwicklungsprozessen beiträgt, insbesondere Entwicklungskosten und Bearbeitungszeiten reduziert.

Der heute 36jährige Diplomingenieur studierte Mathematik an der Universität Mannheim und ist seit 1994 am Lehrstuhl für Maschinenbauinformatik tätig.

Dörte Freisleben und Michael Schabacker arbeiten seit Anfang des Jahres in der Firma EPI-K AG, einem neugegründeten Magdeburger Unternehmen, das Softwaremodule zur Unterstützung und Optimierung von Prozessen der Produktentwicklung entwickelt.

Einer guten Tradition der Fakultät für Maschinenbau folgend, werden die beiden Wissenschaftler nach Ablauf der offiziellen Promotionsverfahren von einer bunten Schar von Mitstreitern, Studenten, Kollegen und Professoren, auf einem Faß drohnend, zum Otto-von-Guericke-Denkmal geleitet. Im Angesicht des Namenspatrons der Universität findet dann die sogenannte "wirkliche Prüfung" durch den "Echten Hohen Rath" vor den Augen und Ohren der Mitarbeiter und der Magdeburger Bevölkerung statt.

Die Feier am Denkmal wird am Donnerstag, dem 22, Februar 2001, ca. 19.15 Uhr, stattfinden.
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