Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 25. Oktober 2014 

An der Universität Heidelberg: 25. Nephrologisches Seminar für Nieren- und Hochdruckkrankheiten

23.02.2001 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Vom 8. bis 10. März 2001 in der Neuen Aula der Universität Heidelberg - Eine der führenden Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum - 700 Nierenärzte werden erwartet - Vernarbung der Niere teilweise rückbildungsfähig

Vom 8. bis 10. März 2001 findet in der Neuen Aula der Universität Heidelberg das 25. Nephrologische Seminar für Nieren- und Hochdruckkrankheiten statt. Das nunmehr auf ein Vierteljahrhundert zurückblickende Seminar ist im deutschsprachigen Raum eine der führenden Veranstaltungen auf dem Gebiet der klinischen Nephrologie und wird von 700 Nierenärzten aus Deutschland und den umliegenden Ländern besucht.

Eine der aufregendsten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Nierenkrankheiten sind Beobachtungen im Tierexperiment und bei diabetischer Nierenerkrankung, dass eine Vernarbung der Niere langfristig bei Einsatz von Medikamenten durch Umbau des Nierengewebes teilweise rückbildungsfähig ist, worüber Professor Fogo (Vanderbild University Nashville) anhand ihrer Daten berichten wird.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Ergebnisse einer deutsch-kanadischen Untersuchung, die zeigen, dass bei Patienten mit hohem cardiovasculärem Risiko selbst dann, wenn kein erhöhter Blutdruck vorliegt, blutdrucksenkende Medikamente vom Typ der ACE-Hemmer das Risiko des Todes und des Auftretens einer Nierenerkrankung deutlich vermindern. Dies wird von Professor Mann (München), einem der Organisatoren der Studie, berichtet.

Auch heute noch gehen immer wieder Nieren-Transplantate durch Unverträglichkeits-Reaktion (Abstoßung) verloren. Eine europäische Studie zeigte, dass zur Verhinderung der Abstoßungsreaktion eine neue Substanz, Rapamycin, in vieler Hinsicht überlegen ist, worüber Professor Vanrenterghem (Leuven), einer der Studienleiter, in Heidelberg berichten wird. Die Blutwäsche (Hämodialysebehandlung) führt auch heute immer noch zu Nebenwirkungen, deren Häufigkeit durch neue Verfahren der Volumen- und Temperaturkontrolle im Dialysegerät vermindert werden kann, worüber Professor Levin (New York) aufgrund eigener Arbeiten vortragen wird.

Zunehmende Bedeutung der Nierenkrankheiten

Die Veranstaltung unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Nierenkrankheiten und spiegelt die Aktivität und Ausstrahlung der Abteilung Nephrologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg unter Leitung von Professor Ritz wider.

Das Seminar-Programm finden Sie unter:
www.med.uni-heidelberg.de/med/index.html

Rückfragen bitte an:
Dr. Maria Walla
am besten per Fax: 06221 162476

allgemeine Informationen: Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
uniprotokolle > Nachrichten > An der Universität Heidelberg: 25. Nephrologisches Seminar für Nieren- und Hochdruckkrankheiten

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/68924/">An der Universität Heidelberg: 25. Nephrologisches Seminar für Nieren- und Hochdruckkrankheiten </a>