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5. Tagung des Arbeitskreises Mitteldeutscher Orthopädischer Universitätskliniken

05.03.2001 - (idw) Universität Leipzig

Spätestens wenn der Arzt seinen Patienten vor der Operation über Risiken und mögliche Komplikationen aufklärt, wird diesem bewußt, dass eine Operation nicht unbedingt glatt verlaufen muß, sondern dass während des Eingriffes und danach Probleme auftreten können. Bisher wurden diese in der Medizin zwar nicht ignoriert, aber auch nicht gerade in die Öffentlichkeit getragen. Prof. von Salis-Soglio, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie der Universität Leipzig, und seine vier Kollegen aus den Universitäten Jena, Magdeburg und Halle haben aber problematische Behandlungssituationen zum zentralen Thema einer wissenschaftlichen Veranstaltung gemacht, die vom 9. bis 10. März im Hotel Inter-Continental in Leipzig stattfindet.


Prof. Dr. Georg Freiherr von Salis-Soglio
Prof. von Salis-Soglio während einer Operation Spätestens wenn der Arzt seinen Patienten vor der Operation über Risiken und mögliche Komplikationen aufklärt, wird diesem bewußt, dass eine Operation nicht unbedingt glatt verlaufen muß, sondern dass während des Eingriffes und danach Probleme auftreten können. Bisher wurden diese in der Medizin zwar nicht ignoriert, aber auch nicht gerade in die Öffentlichkeit getragen. Prof. von Salis-Soglio, Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie der Universität Leipzig, und seine vier Kollegen aus den Universitäten Jena, Magdeburg und Halle haben aber problematische Behandlungssituationen zum zentralen Thema einer wissenschaftlichen Veranstaltung gemacht, die vom 9. bis 10. März im Hotel Inter-Continental in Leipzig stattfindet.

Was passiert, wenn sich die Wunde nach der Operation entzündet? Zu welchen Komplikationen kann es beim künstlichen Gelenkersatz kommen? Wie kann ich ungünstige Verläufe nach einer Wirbelsäulenoperation verhindern? Welche anatomischen Besonderheiten der Hüfte muß ich beachten, um Schädigungen der Nerven und Blutgefäße während einer Operation am Gelenk zu vermeiden? Das sind nur einige der Fragestellungen, die auf der Tagung eine Rolle spielen. Renommierte Orthopäden und Chirurgen aus ganz Deutschland tragen ihre Erfahrungen dazu vor und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.

Die Veranstaltungsreihe der vier großen Orthopädischen Universitätskliniken wurde 1996 an der ältesten deutschen Orthopädischen Universitätsklinik in Leipzig eröffnet mit dem Ziel, die Kräfte zu bündeln. Im Hinblick auf die räumliche Nähe der vier Kliniken und unter dem Eindruck einer übergroßen Fülle orthopädischer Weiterbildungsangebote einigte sich der Arbeitskreis Mitteldeutscher Universitätskliniken auf jährlich eine hochwertige gemeinsame Tagung. Darüber hinaus koordiniert man die wissenschaftliche Forschung. Das erscheint wirtschaftlich und wissenschaftlich sinnvoll, können doch so teure Forschungseinrichtungen gemeinsam genutzt und wesentlich mehr Patienten in klinische Studien einbezogen werden, was ihre Aussagekraft beträchtlich erhöht.

Hinzuweisen ist noch auf den Festvortrag von Prof. Dr. Gottfried Geiler, der als Mitglied der Universitätsleitung und als Dekan der Medizinischen Fakultät die Entwicklung der Universität Leipzig nach der Wende wesentlich beeinflußt hat. Am Freitag, den 9. März, 17.15 Uhr, wird er seinen Vortrag halten zum Thema: "Die Universitäten der neuen Bundesländer - Erfolge und Probleme".
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