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Privatisierung der Bundesautobahnen - Expertenvorschläge für die Rot-Grüne Koalition

02.10.2002 - (idw) Technische Universität Berlin

Internationale Privatisierungsexperten und Industrievertreter nehmen Stellung zur Zukunft der Infrastrukturfinanzierung anlässlich der 2nd Berlin Summer School on PPI an der TU Berlin / Einladung zum Pressegespräch

Bei der Privatisierung und Regulierung von Infrastrukturen gilt Deutschland unter Ökonomen als "Entwicklungsland". Knappe Haushaltskassen, so nach Ansicht von Experten, sollten bei der rot-grünen Bundesregierung zu der Bereitschaft führen, Infrastrukturprivatisierung als langfristige Strategie für Effizienzsteigerungen und Haushaltsentlastungen zu begreifen.
Um Trends bei der Privatisierung, Regulierung und Finanzierung von Infrastruktur zu diskutieren, kommen über 60 internationale Wissenschaftler und hochrangige Mitarbeiter aus Ministerien, Entwicklungs- und Finanzinstitutionen sowie Unternehmen vom 6. bis 13. Oktober bei der Berlin Summer School on Private Participation in Infrastructure (PPI) an der TU Berlin zusammen.
Aus diesem Anlass lädt das Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) herzlich zu einem Pressegespräch ein:

Zeit: am Freitag, dem 11. Oktober 2002, um 11.45 Uhr

Ort: TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Raum H 1036, 10623 Berlin

Bitte melden Sie sich per Mail tb@wip.tu-berlin.de oder telefonisch unter Tel.: 030/314-23243 zu dem Gespräch an.

An dem Pressegespräch werden international führende Wissenschaftler und Vertreter der deutschen Industrie am Beispiel der Bundesautobahnen zu Möglichkeiten und Vorteilen von Privatisierungsmodellen - insbesondere vor dem Hintergrund knapper Haushaltsmittel - Stellung nehmen. Dabei wird an die neue Bundesregierung die Forderung herangetragen, nicht nur eine selektive Privatisierung als Mittel zur kurzfristigen Stopfung von Haushaltslöchern zu betreiben, sondern eine umfassende Strategie für eine volkswirtschaftlich effiziente Privatisierung der Bundesfernstraßen zu entwickeln, die auch zu weitaus größeren Mitteleinsparungen im öffentlichen Sektor führen würde.

An dem Pressegespräch werden teilnehmen:
Gerhard Becher
Gerhard Becher ist Geschäftsführer der Bilfinger Berger BOT GmbH, die weltweit Konzes-sionen für private Straßeninfrastruktur-Projekte besitzt und in Lübeck an der Erstellung des privatfinanzierten Herrentunnels beteiligt ist.

Dr. Antonio Estache
Dr. Antonio Estache leitet die Abteilung für Infrastruktur-Regulierung beim World Bank Institute in Washington und ist einer der führenden internationalen Experten für die Privatisierung von Straßeninfrastruktur.

Marek Wallenfels
Marek Wallenfels koordiniert bei der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) die Beratung zum Thema "Private Participation in Infrastructure" (PPI) und den Austausch zwischen deutschen und ausländischen Wissenschaftlern und Praktikern.

Henning Tegner
Henning Tegner ist Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Private Sector Participation Consult (PSPC), das derzeit an einer Studie zur Privatisierung der Bundesautobahnen im Auftrag der Hochtief Development GmbH beteiligt ist.

Moderation: Dr. Christian von Hirschhausen
Dr. von Hirschhausen ist Vertreter des Fachgebietes für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) an der TU Berlin und Leiter der Berlin Summer School on PPI.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Dipl.-Ing. Thorsten Beckers vom Fachgebiet WIP an der TU Berlin, Tel.: 030-314-23243, Mail: tb@wip.tu-berlin.de.
Am Tag des Pressegesprächs wenden Sie sich bitte an das Tagungsbüro: Frau Heike Marie Ebel, Tel.: 0174/7498231 oder 0177/5955631.
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