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IWALEWA-Haus-Ausstellung: Kunst - Spiegelungen der Moderne

20.03.2001 - (idw) Universität Bayreuth

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums zeigt das Afrikazentrum IWALEWA-Haus der Universität Bayreuth ab 23. März die erste seiner drei Jubiläums-Ausstellungen "Kunst - Spiegelungen der Moderne" und zeigt dabei bis zum 4. Juni Gemälde und Grafiken aus seinem Bestand.


Twins Seven-Seven, Devil's Dog, 1964 20 Jahre Afrika-Zentrum der Universität Bayreuth
IWALEWA-Haus: Eröffnung der Jubiläumsausstellung
"Kunst - Spiegelungen der Moderne"
Werke aus Afrika, Indien, Australien, Papua Neuguinea und Haiti an drei Standorten

Bayreuth (UBT). Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums wird das Afrika-Zentrum der Universität, das IWALEWA-Haus, in diesem Jahr drei große und herausragende Jubiläumsausstellungen zeigen. Die erste davon wird am kommenden Freitag (23. März 2001, 18 Uhr, Münzgasse 9) eröffnet, trägt die Überschrift "Kunst - Spiegelungen der Moderne" und zeigt Gemälde und Grafiken aus dem Bestand des IWALEWA-Hauses.

Die Werke spiegeln das Bemühen der Künstler um eine neue moderne und damit international anerkannte Kunst wider. Diese sind einerseits in der lokalen Kultur der Kunstschaffenden verwurzelt, andererseits bedienen sie sich neuer, westlicher Techniken. Die bis zum 4. Juni dauernde Ausstellung präsentiert Gemälde und Grafiken aus Afrika, Indien, Australien, Papua Neuguinea und Haiti. Um eine repräsentative Auswahl zeigen zu können verteilt sich die Ausstellung über drei Stationen innerhalb Bayreuths.

Die Räume im IWALEWA-Haus sind den Werken afrikanischer Künstler gewidmet. Aquarelle aus dem ehemaligen Zaire stellen die ältesten Stücke der Sammlung dar - aus den frühen 1930-er Jahren. Natürlich dürfen auch die großen Namen wie Valente Malangatana aus Mocambique, Ibrahim el Salahi aus dem Sudan oder Obiora Udechukwu aus Nigeria ebenso wenig fehlen wie Rufus Ogundele, Jacob Afolabi, Twins Seven Seven, Muraina Oyelami, Adebisi Fabunmi oder Jimoh Buraimoh - die Vertreter der Schule von Oshogbo. Gemälde aus Äthiopien, senegalesische Hinterglasmalerei, die Quadratmaler aus Tansania und die Schildermaler aus Nigeria - wie Middle Art - runden diesen Ausstellungsteil ab.

Im Alten Schloß in der Maximilianstraße (Staatl. Hochbauamt) werden neben indischen Künstlern wie Sultan Ali, Soma Mase, Bhupen Kakhar und Madhvi Parekh werden hier noch Werke von Künstlern aus Australien, Papua Neuguinea und Haiti gezeigt.
Schließlich sind im Haus von Steingraeber & Söhne in der Friedrich Straße ein Teil der Druckgrafiken aus dem Bestand des IWALEWA-Hauses zu sehen.

Ein umfassender Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen bietet einen Überblick über die Vielfalt der Sammlung, beschreibt die einzelnen Schulen, Künstler und auch deren Techniken.
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