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FIZ CHEMIE Berlin produziert beispielhafte Informationsdienste

02.10.2002 - (idw) Fachinformationszentrum Chemie GmbH

BMBF-Studie bescheinigt FIZ CHEMIE Berlin Vorreiterrolle bei der Entwicklung innovativer Informationsdienste für wissenschaftlich-technische Fachinformation

Berlin, 1. Oktober 2002 - Freude beim FIZ CHEMIE Berlin: Eine neue Studie des Bundesforschungsministerium (BMBF) zur Zukunft der wissenschaftlichen Information bescheinigt dem deutschen Chemie-Fachinformationszentrum eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung innovativer Informationsdienste für wissenschaftlich-technische Fachinformation. "Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung", sagte Professor Dr. René Deplanque nach der Veröffentlichung der Studie in Berlin. Der wissenschaftlich-technische Geschäftsführer des Fachinformationszentrums sieht in den Untersuchungsergebnissen eine Bestätigung der Entwicklungsstrategie, die das FIZ CHEMIE Berlin seit seiner Gründung vor gut 20 Jahren verfolgt. "Wir versuchen konsequent, alle neuen technischen Möglichkeiten der Bereitstellung von Information auf modernen Datenträgern und in Online-Netzen auszunutzen, um die Fachinformationsdienste für die Chemie zu verbessern", so Deplanque. Bei der Geschwindigkeit, mit der die neuen Technologien entstünden, erfordere dies hin und wieder Mut zum Risiko, vor allen Dingen aber auch große Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Lernbereitschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little und der Gesellschaft für Innovationsforschung und Beratung mbH im Auftrag des BMBF zitiert mehrere Entwicklungsprojekte und Produkte des FIZ CHEMIE Berlin, die nach Ansicht der Autoren "Innovationsimpulse zur Erschließung neuer WTI -Felder geben können". (WTI = Wissenschaftlich-Technische Information) Unter anderem betonen sie die Vorreiterrolle, die das FIZ CHEMIE Berlin mit dem BMBF-Leitprojekt "Vernetztes Studium - Chemie" (VS-C) im Bereich neuer Bildungskonzepte einnimmt. In VS-C entwickeln 16 wissenschaftliche Projektpartner, darunter 13 deutsche Hochschulen, seit April 1999 multimediale Lehreinheiten für ein auf der Web-Technologie aufbauendes Chemie-Basisstudium. Koordiniert wird das Projekt vom FIZ CHEMIE Berlin, nach dessen Planung die Module später nicht nur für Schule und Lehre zur Verfügung stehen, sondern auch der Wirtschaft als Informationsquellen und Fortbildungsmaterial angeboten werden sollen. Die ersten Projektergebnisse sind seit Dezember 2001 unter www.vs-c.de im Internet zu sehen. Weiter geht das Gutachten auf leistungsfähige Werkzeuge zur Informationsbeschaffung ein, unter anderem auf "WTI-spezifische Suchmaschinen". Dabei verweist sie auf die vom FIZ CHEMIE Berlin entwickelten, fachspezifischen Suchmaschinen "ChemGuide" (Chemie) und den "MedPharmGuide" (Pharmazie).

Die Autoren des Gutachtens empfehlen, derartige, bestehende Initiativen weiterzuführen, auszubauen und anderen Wissenschaftsbereichen zugänglich zu machen. In Bereichen mit hoher Dynamik und Bedeutung für die Weiterentwicklung der deutschen WTI-Versorgung müsse "eine kritische Masse an Kompetenz bestehen, die es zum Beispiel erlaubt, innovative Technologien zu erschließen und diese der deutschen WTI-Versorgung zugänglich zu machen...". Dazu muss nach der Studie das entsprechende Entwicklungspotential erhalten bzw. aufgebaut werden, und es müssen Mechanismen eingeführt werden, die einen effizienten Transfer sichern. Hier könnten, so die Gutachter, gerade Institutionen der überregionalen WTI-Versorgung wie die Fachinformationszentren als Kompetenzzentren fungieren.

Gleichzeitig mit der Studie legte das BMBF ein strategisches Positionspapier zur künftigen Fachinformationspolitik vor. Es trägt den Titel "Information vernetzen - Wissen aktivieren". Das Positionspapier und die Ergebnisse der Studie sind im Internet für jedermann zugänglich bereitgestellt unter den URLs:
www.bmbf.de/pub/zukunft_der_wti_in_deutschland.pdf ,
www.bmbf.de/pub/information_vernetzen-wissen_aktivieren.pdf
www.dl-forum.de

Nähere Informationen zum FIZ CHEMIE Berlin und seinen Produkten gibt es beim FIZ CHEMIE Berlin und auf seiner Homepage www.chemistry.de.

Weitere Informationen:

FIZ CHEMIE Berlin
Franklinstraße 11
D-10587 Berlin

Internet: www.chemistry.de
E-mail: info@fiz-chemie.de

Ansprechpartner:
Prof. Dr. René Deplanque
Tel.: (+49 30) 399 77-200
Telefax: (+49 30) 399 77-133
E-mail: deplanque@fiz-chemie.de

Für die Presse:
Dr. Anthony R. Flambard
Tel.: (+49 30) 399 77-140
Telefax: (+49 30) 399 77-132
E-mail: arf@fiz-chemie.de

Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die nicht historischen Charakters sind, beziehen sich auf die Zukunft im Sinne des U.S. Sicherheitsgesetzes. Die vorausschauenden Aussagen sind Annahmen, die auf dem gegenwärtigen Informationsstand basieren und somit gewissen Unsicherheitsfaktoren unterliegen. Tatsächlich eingetretene Ergebnisse können von den vorausgesagten Ergebnissen durch vielfältige Faktoren wesentlich abweichen, hervorgerufen z. B. durch Veränderungen bezüglich Technologie, Produktentwicklung oder Produktion, Marktakzeptanz, Kosten oder Preise der Produkte von FIZ CHEMIE Berlin und Abhängigkeiten von Kooperationen und Partnern, Genehmigungsverfahren, Wettbewerb, geistigen Eigentums oder Patentschutz- und Copyrightrechten.

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