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Infotag "Aktiv gegen Krebs!"

04.10.2002 - (idw) Klinikum der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Am 12. Oktober 2002 findet in der Johanniskirche Magdeburg von 10 bis 16 Uhr unter dem Motto "Aktiv gegen Krebs! Sie fragen - Ärzte beraten" der 4. Familien-Infotag zur Vorbeugung und Früherkennung von Krebs statt. Auf dem Programm stehen Diskussions- und Fragerunden mit Experten aus der Region. Die Gesprächsrunden werden moderiert von Ärzten aus dem Universitätsklinikum Magdeburg.

Jährlich erkranken in der Bundesrepublik Deutschland etwa 340 000 Menschen an Krebs. Die Medizin hat in vielen Bereichen der Krebsbehandlung Fortschritte gemacht. Experten befürchten, dass trotz aller Verbesserungen im medizinischen Kenntnisstand die Krebserkrankungen den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Spitzenposition in der Todesursachen-Statistik in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren streitig machen könnten.
Das allgemeine Augenmerk richtet sich in der Diskussion zur Krebsbeherrschung sehr häufig auf die Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten. Dass aber auch durch Prävention - das heißt Vorbeugung und Früherkennung - ein wichtiger Beitrag zur Senkung der krankheitsbedingten Sterblichkeit geleistet werden kann, dieser Gedanke muss noch populärer werden. Diesem Anliegen widmet sich der diesjährige Familien-Infotag am 12. Oktober 2002 in der Johanniskirche in Magdeburg, der vom Tumorzentrum Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V. bereits zum vierten Mal organisiert wird.
Wie und worüber wird informiert? Der Brustkrebs (46 000 Neuerkrankungen im Jahr), der Darmkrebs (52 000 Neuerkrankungen pro Jahr) und der Prostatakrebs (28 000 Neuerkrankungen pro Jahr) stehen im Mittelpunkt der Informationen, "denn es handelt sich hierbei um Erkrankungen, die durch geeignete Früherkennungsuntersuchungen bereits in Stadien erkannt werden, die eine große Chance auf Heilung bieten", betont Dr. Beatrix Böhme, Geschäftsführerin des Tumorzentrums Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V..

"Sie fragen - Ärzte beraten"
Umfangreiche Posterausstellungen und Diskussionsrunden mit Experten aus der Region sind ein wesentlicher Bestandteil der Veranstaltung. Es wird informiert über Möglichkeiten von Vorbeugung und Früherkennung mit Schwerpunkten, wie "Ernährung und Krebs" sowie mögliche Risikofaktoren, beispielsweise Alter, familiäre Häufung von Krebserkrankungen, Hormone. Aber auch die Diagnostik und Therapie werden angesprochen. Dr. Böhme: "Beteiligt sind Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhäusern der Stadt Magdeburg und der Region, aus dem Universitätsklinikum und aus Praxen in Magdeburg." Darüber hinaus sind individuelle Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust, Tipps für gesunde Ernährung am Obst- und Gemüsebuffett, Bestimmungen von Gesundheitsparametern wie Cholesterin, Blutzucker, Body-Maß-Index während der gesamten Veranstaltung möglich. Eine Modenschau für die brustoperierte Frau, die Auftritte des Gitarrenduos "Hands on Stings", der Tango-Argentino-Schule Frank Röhrig und der Yoga-Schule Gisela Bosrup runden das vielfältige Angebot des Infotages ab.
Der Eintritt ist frei, und auch der Aufstieg zum Kirchturm ist an diesem Tag kostenfrei.

Veranstaltungsort: Johanniskirche Magdeburg, Jakobstraße

Ansprechpartner für Redaktionen:
Prof. Dr. Günther Gademann
Direktor der Klinik für Strahlentherapie
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Vorsitzender des Tumorzentrums Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V.
Tel. 0391/6715791

Dr. Beatrix Böhme
Geschäftsführerin des Tumorzentrums Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V.
Tel. 0391/67 15955
e-mail: beatrix.boehme@medizin.uni-magdeburg.de
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