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Entwickeln neuer Handlungsweisen - Lernen zwischen Himmel und Erde

09.04.2001 - (idw) Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

Am Fachbereich Sozialwesen der FH wurde ein Ropes-Course - ein Seilgarten - erbaut, dessen Ziel es ist, eine Seminar- und Lernform unter freiem Himmel zu bieten. Sie soll nicht nur Studierenden zu Gute kommen, sondern auch Unternehmen und anderen Institutionen als Fortbildungsmaßnahe dienen.


Der Seilgarten soll ermöglichen, neue, gemeinsame Erfahrungen zu sammeln.
Lernen, sich auf den Anderen zu verlassen, heißt Vertrauen zu finden. Können Sie sich vorstellen auf Stahlseilen und Baumstämmen mit einem/einer Partner/in auf Tauen entlang zu hangeln, sich gegenseitig beim Erklimmen einer überdimensionalen Riesenleiter behilflich zu sein, sich gegenseitig beim Bewältigen des "Indianerpfades" zu unterstützen und an Strickleitern und Klettergriffen (gut gesichert) hoch zu klettern?

Seit Mitte Januar ist dies am Fachbereich Sozialwesen in Braunschweig und damit erstmals an einer deutschen Hochschule möglich. Dort wurde ein Ropes-Course - ein Seilgarten - gebaut, dessen Ziel es ist, eine Seminar- und Lernform unter freiem Himmel zu bieten. Sie soll nicht nur Studierenden zu Gute kommen, sondern auch Unternehmen und anderen Institutionen als Fortbildungsmaßnahe dienen.

"Die künstliche Anlage eines Ropes-Cours ist ebenso wie die Natur ein komplexes Lernfeld mit Herausforderungen, die den ganzen Menschen ansprechen. Die Outdoor-Trainings und Ropes-Cours-Übungen sollen neue, gemeinsame Erfahrungen ermöglichen, Lernprozesse anstoßen, Teamfähigkeit und Kommunikation verbessern", so der Initiator des Projektes, Prof. Klaus Prenner, dessen Arbeitsbereiche Sport, Psychomotorik und Erlebnispädagogik sind.

Die Ziele und möglichen Trainingsabschnitte werden mit den Teilnehmer/innen vorab besprochen. Durch die Aufgabenstruktur und die daraus folgenden Handlungssequenzen wird das Verhalten der Teammitglieder konkret und unmittelbar erkennbar. Darüber hinaus wird die Wahrnehmung für das eigene und fremde Verhalten gefördert. Grundsätzlich werden die praktischen Übungen umfassend ausgewertet. "Eine wesentliche Voraussetzung für das Entwickeln neuer Handlungsweisen und Voraussetzung für den Transfer in das Lebensumfeld bzw. den beruflichen Alltag", erklärte Prenner.

Der Ropes-Course der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel stellt zwar hohe psychische und physische Anforderungen an die Teilnehmer/innen, setzen aber keine sportlichen Hochleistungsfähigkeiten voraus. Begleitet und betreut werden sie von qualifizierten Trainer/innen.

Wer Interesse an einer solchen Teamentwicklungsmaßnahme hat, der wendet sich bitte an Prof. Klaus Prenner, Fachbereich Sozialwesen, Telefon 0531/2852-150, Fax 2852-100 oder per E-Mail: K.Prenner@fh-wolfenbuettel.de .
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