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Roboterarm aus Dresden Highlight auf der weltgrößten Messe für Verbundwerkstoffe in Paris

09.04.2001 - (idw) Institut für Polymerforschung Dresden e.V.


Roboterarm aus Kohlenstoff-Fasern, ausgestellt auf der JEC 2001 in Paris Ein Roboterarm aus Kohlenstoff-Fasern war eines der von der internationalen Fachwelt am meisten bewunderten Ausstellungsstücke auf der JEC, der weltgrößten Messe für Verbundwerkstoffe, die Ende März in Paris stattfand.
Entwickelt wurde das Bauteil von Forschern der Fa. HIGHTEX Verstärkungsstrukturen GmbH und des Instituts für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF)
Mit einem Gewicht von 19 kg ist der Roboterarm erheblich leichter als ein analoges Teil aus Aluminium, das bei gleichen mechanischen Eigenschaften 56 kg auf die Waage bringt. Die Vorteile des geringen Gewichts hinsichtlich der Senkung des Energieverbrauchs beim Einsatz liegen auf der Hand. Häufig jedoch können sich heute Bauteile aus Kohlenstoff-Faser-Verbunden trotzdem noch nicht durchsetzen - die Material- und Herstellungskosten sind oft noch zu hoch und dadurch mit Metallbauteilen nicht konkurrenzfähig.
Das mit der am IPF Dresden e. V. entwickelten Tailored Fibre Placement-Technologie hergestellte Leichtbau-Teil hält jedoch auch dem Kostenvergleich stand: Die Firma KUKA, ein Hersteller von Industrierobotern aus Augsburg, lässt den Roboterarm aus Kohlenstoff-Fasern nun bei HIGHTEX in Dresden in Serie produzieren.
Damit kann das im Jahr 1999 von Wissenschaftlern aus dem IPF ausgegründete junge Hightech-Unternehmen mit derzeit sechs Mitarbeitern seine erfolgreiche Entwicklung fortsetzen und weiter expandieren.
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