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Bessere Methadon-Behandlung für Suchtkranke: Kompromiss in Sicht?

05.10.2002 - (idw) Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS)

laut "Ärzte Zeitung" zeichnet sich im Streit um die Richtlinien zur Methadon-Substitution für die betroffenen Ärzte und Patienten Licht am Ende des Tunnels ab.

Am 20.9.02 schrieb die Ärzte Zeitung (Auszug):
"Neue Substitutions-Richtlinie in Sicht - Kassen sollen Methadon auch dann zahlen, wenn keine Begleiterkrankung vorliegt.

Das Bundesgesundheitsministerium und der Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen suchen offensichtlich nach einem Kompromiß. Dem Vernehmen nach wird es Ende Oktober neue Richtlinien für die Substitution bei Kassenpatienten geben. Sie sollen in weiten Teilen mit den Substitutionsrichtlinien der Bundesärztekammer (BÄK) übereinstimmen.

Im Vorfeld der Kompromiß-Regelung hat die Pressearbeit des Bundesausschusses zu Ärger mit den ärztlichen Mitgliedern geführt. Anfang August war der Ausschußvorsitzende Karl Jung miteiner Mitteilung unter der Überschrift "Bundesausschuß wehrt sich gegen die Ersatzvornahme bei den Methadon-Richtlinien" an die Öffentlichkeit gegangen. Dort wird die Kritik an der Ersatzvornahme des Ministeriums formuliert und der Gang zum Sozialgericht Köln begründet. "Diese Pressemitteilung entspricht nicht den tatsächlichen Diskussionen im Bundesausschuß", betont der stellvertretende Vorsitzende der KV Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang Aubke."

Weiteres siehe unten, link zum Ärzte-Zeitungs-Artikel.
Zum Hintergrund: DGS-Pressedienste unter:
www.mwm-vermittlung.de/aktuelles.html
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