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Eroeffnung des Dedecius-Archivs am Collegium Polonicum am 17. Oktober - Pressegespraech vor Ort

07.10.2002 - (idw) Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Presseinformation
Nr. 114 vom 7. Oktober 2002

Eroeffnung des Dedecius-Archivs am Collegium Polonicum am 17. Oktober
- Pressegespraech vor Ort

Am 17. Oktober 2002 um 15.00 Uhr findet im Lesesaal der Bibliothek des
Collegium Polonicum, Slubice, ul. Kosciuszki 1, die Eroeffnung des
Karl Dedecius Archivs statt. Es sprechen die Praesidentin der
Europa-Universitaet Viadrina, Prof. Dr. Gesine Schwan, und Prof. Dr. h.
c. mult. Karl Dedecius, Frankfurt am Main. Karl Dedecius gilt als
Kulturvermittler und Brueckenbauer zwischen der deutschen und polnischen
Kultur. Er wurde am 20. Mai 1921 in Lodz geboren und hat sich in
gleichem Maße die deutsche und die polnische Kultur zu eigen gemacht.
Als Deutscher besuchte er ein polnisches Gymnasium. Dort finden sich
seine intellektuellen Wurzeln. Bekannt wurde er durch die Gruendung des
deutschen Polen-Institutes in Darmstadt, das er von 1978 bis 1998
leitete. Er machte durch seine uebersetzungen seit den 50er Jahren des
vorigen Jahrhunderts die polnische Literatur im deutschen Sprachraum
bekannt, veranstaltete Lesungen und publizierte seine uebersetzungen u.
a. bei Verlagen wie Hanser, Insel und Suhrkamp, bei Zeitungen und einer
Vielzahl literarischer Zeitschriften.

Zum 10. Jahrestag der Viadrina im Juli 2002 uebergab er seine private
Sammlung der Europa-Universitaet. Im Oktober 2001 wurde mit den
Materialien des Vorlasses der Aufbau des Karl Dedecius Archivs als
Projekt der Universitaetsbibliothek Frankfurt (Oder) im Collegium
Polonicum intensiv begonnen.

Nach einjaehriger Arbeit ist das Archiv nun ab 22. Oktober der
oeffentlichkeit zugaenglich. Die oeffnungszeiten sind dienstags und
mittwochs von 12.00 - 16.00 Uhr und donnerstags von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Pressegespraech

An die Eroeffnungsfeier schließt sich im Lesesaal der Bibliothek des
Collegium Polonicum ein Pressegespraech an. Projektleiterin Margarete
Hager fuehrt durch das Archiv. Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen
praesentieren ausgewaehlte Bestaende und Internetrecherchen. Przemyslaw
Chojnowski, Margarete Hager, Agnieszka Swierszcz fuehren durch die
Ausstellung "Lebenslauf aus Buechern und Blaettern" mit ca. 500 Exponaten.
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