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Regionale Wirtschaftskreisläufe sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll

07.10.2002 - (idw) Umweltbundesamt (UBA)

Gemeinsame Presse-Information mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege

Der Naturschutzbund (NABU) und der Deutsche Verband für Landespflege (DVL) haben die Sieger ihres diesjährigen Wettbewerbs "natürlich regional!" bekannt gegeben.

Der erste Preis in Höhe von 1.000 Euro geht an die Käsküche Isny (Allgäu), Platz zwei belegt der RegioBunt Lützelstrauch (Hessen). Mit dem dritten Platz wurde die EZG Junges Weiderind (Bernau) prämiert, der vierte Platz ging an das Projekt Tagwerk (Bayern). Einen Sonderpreis erhält die Streuobstinitiative Östliches Harzvorland. "Eine Wirtschaftsweise der kurzen Wege ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll", sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). Viele der beim Wettbewerb angetretenen Regionalinitiativen bestünden bereits mehrere Jahre am Markt.
"Die Rückbesinnung auf traditionelle, handwerkliche Arbeitsweisen schafft Arbeitsplätze, sichert Qualität und fördert das Engagement für den aktiven Schutz der Umwelt vor Ort", so Gerd Billen, NABU-Bundesgeschäftsführer. DVL-Bundesgeschäftsführer Wolfram Güthler bezeichnete die Regionalinitiativen als gelebte Beispiele für die Bemühungen zum Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaften. "Wir wollen den Initiativen Mut machen, sich weiter für eine menschen- und naturverträgliche Wirtschaftsweise in der Region zu engagieren", so Güthler.
Neben den fünf Preisträgern erhalten rund 50 weitere Regionalinitiativen die Auszeichnung "anerkannt natürlich regional". Die offizielle Preisverleihung zum Wettbewerb "natürlich regional!" findet am Sonnabend, 9. November 2002, 18.00 Uhr, im Rahmen der NABU-Bundesvertreterversammlung in Saarbrücken statt.
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! "natürlich regional!" wird im Rahmen des vom UBA geförderten NABU-DVL-Gemeinschaftsprojektes "Netze knüpfen - Zeichen setzen" veranstaltet. Ausgezeichnet werden Regionalinitiativen, die in vorbildlicher Weise Regionalität, Umwelt- und Naturschutz sowie Qualitätssicherung vereinen. Alle von der Jury als regional und umweltverträglich anerkannten Teilnehmer dürfen sich in den kommenden zwei Jahren mit dem Prädikat natürlich regional! präsentieren. Die Geldpreise des Wettbewerbs wurden von der Gregor Louisoder Umweltstiftung zur Verfügung gestellt (www.gregor-louisoder-umweltstiftung.de). Informationen zum Wettbewerb "Projekt Netze knüpfen - Zeichen setzen" gibt es im Internet unter dern Adressen http://www.reginet.de oder unter http://www.regionalvermarktung.info
Bonn/Berlin, den 04.10.2002
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