Einladung zur Fortbildung in Suchtmedizin: Ecstasy und Opiate19.04.2001 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Die Ergebnisse einer im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums durchgeführten und gerade abgeschlossenen Studie über die Droge Ecstasy werden bei der 5. Suchtmedizinischen Fort- und Weiterbildung an der Universität Würzburg präsentiert.
Außerdem werden Suchtforschungsexperten über den so genannten Turbo-Entzug bei Opiatabhängigen berichten und über das Thema: Welchen Einfluss hat ein Methadonprogramm auf die Straffälligkeitsrate? Des weiteren wird eine völlig neuartige Therapieform vorgestellt, die an den Ursachen der Opiatabhängigkeit, am "Suchtgedächtnis", angreifen soll. Zu dieser Veranstaltung, die am Samstag, 28. April, von 9.00 bis 13.00 Uhr im Hörsaal der Nervenklinik, Füchsleinstraße 15, stattfindet, sind Sie herzlich eingeladen. Geleitet wird die Fortbildung von Prof. Dr. Jobst Böning und PD Dr. Gerhard Wiesbeck von der Klinischen Suchtmedizin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Der Eintritt ist frei. Das Vortragsprogramm:9.00 Uhr: Begrüßung und Einführung in die Thematik, Jobst Böning, Würzburg 9.15 Uhr: "Ergebnisse der Ecstasystudie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums", Rainer Thomasius, Hamburg 10.45 - 11.15 Uhr: Pause 9.45 Uhr: "Möglichkeiten und Grenzen des Narkose-Entzugs bei Opiatabhängigkeit", Felix Tretter, München 10.15 Uhr: "Methadonprogramm und Einfluss auf die Delinquenzentwicklung", Heinrich Küfner, München 11.15 Uhr: "Zur Klinik und Neurobiologie des 'Suchtgedächtnisses'", Jobst Böning, Würzburg 11.45 Uhr: "Rückprägung einer Opiatsucht im Tiermodell - Unterschiede zur Alkoholsucht?", Andrea Heyne, Reutlingen 12.15 Uhr: "Erste Eindrücke der klinischen Pilotstudie zur 'kausalen Therapie einer Opiatabhängigkeit'", Götz Mundle, Tübingen 12.45: Schlussdiskussion Hinweis für Redaktionen/Journalisten: Weitere Informationen erhalten Sie bei Prof. Dr. Jobst Böning, T (0931) 201-7711, Fax (0931) 201-7712, E-Mail: boening@mail.uni-wuerzburg.de
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