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Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis

24.04.2001 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Als eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis auf der einen und zwischen Praxis und beratenden Institutionen auf der anderen Seite sieht Prof. Dr. Volkmar Botta den Jenaer Wirtschaftstag an, der am Donnerstag, den 26. April stattfindet. Bereits zum fünften Mal veranstaltet der Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Controllig, das Treffen, zu dem sich in diesem Jahr rund 100 Teilnehmer, hauptsächlich aus Thüringen und Sachsen, angemeldet haben.

Jena (24.04.01) "Die Veranstalter wollen den Teilnehmern auf dem Treffen Ansätze für die Lösung drängender Probleme anbieten", betont Botta. Und die liegen bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die im Mittelpunkt des Jenaer Wirtschaftstages stehen, offenbar vor allem im Bereich Controlling und Rechnungswesen. Für den entsprechenden Workshop liegen die meisten Anmeldungen vor. Er wird vor dem Hintergrund einer verwirrenden Vielzahl von Managementkonzepten vermitteln, wie sich Wertsteigerung und Risikominimierung gleichermaßen steuern lassen und wie sich externe Controlling-Kompetenzen sinnvoll nutzen lassen.

Von geringerem Interesse scheint dagegen derzeit das Thema e-Commerce zu sein. "Hier dominiert bei den kleineren Unternehmen Scheu und Zurückhaltung vor den neuen Techniken, vor Sicherheits- und Rechtsproblemen, etwa im Bereich der elektronischen Unterschrift", gibt Volkmar Botta zu bedenken. Es werde sicherlich noch einige Zeit dauern, bis die KMU den Bereich des elektronischen Handels stärker in ihr Unternehmenskonzept einbezögen.

Von Seiten der Studierenden würde sich der Jenaer Wirtschaftswissenschaftler eine stärkere Beteiligung wünschen. Denn sie könnten bei der Veranstaltung wertvolle Einblicke in die Praxis erhalten, was die Studenten, die in früheren Jahren teilgenommen haben, bestätigten.

Der 5. Jenaer Wirtschaftstag steht unter dem Motto "Erfolgsfaktoren im Visier" und findet statt am 26. April 2001 von 9 bis 18 Uhr im Lehrgebäude der Friedrich-Schiller-Universität, Carl-Zeiss-Str. 3. Er wird vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Controllig, der Industrie- und Handelskammer Ostthüringen und der Firma Plaut Systems & Solutions GmbH veranstaltet.

Am Vormittag wird Andreas Trautvetter, Finanzminister von Thüringen, einen Vortrag zur strategischen Positionierung des Mittelstandes zu Beginn des neuen Jahrtausends halten, anschließend wird Michael Daniel, Chefsyndikus der Jenoptik AG, die Auswirkungen europäischer Regelungen und Richtlinien auf den Deutschen Mittelstand beleuchten. Den Vormittag beschließt eine Podiumsdiskusssion unter der Leitung der Wirtschaftsjournalistin Gerlinde Sommer, stellvertretende Chefredakteurin der Thüringischen Landeszeitung.

Am Nachmittag stehen fünf parallele Workshops auf dem Programm. Neben Rechnungswesen, Controlling und e-Commerce werden die Teilnehmer Vorträge zu Wachstums- und Liquiditätssicherung, Kooperationsfeldern und -formen und effektivem Projektmanagement hören und die Probleme eingehend diskutieren. Die Ergebnisse werden zum Abschluß der Veranstaltung präsentiert.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Volkmar Botta, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
Tel.: 03641/ 9 43150, Fax: 9 43152
E-Mail: V.Botta@wiwi.uni-jena.de

Anmeldung:
Irina Rahr, Plaut Systems & Solutions GmbH, Ismaning
Tel: 089/ 96 280-0, Fax: 96 280 282
E-Mail: irina.rahr@plaut.de

Susanne Liedtke
Friedrich Schiller Universität
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Fürstengraben 1
07743 Jena
Tel: 03641/ 93 10 40
Fax: 03641/ 93 10 42
E-mail: Susanne.Liedtke@uni-jena.de
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