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Neue Mitarbeiterin im Referat Öffentlichkeitsarbeit der Uni Jena

08.10.2002 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena


Die neue Redakteurin der Friedrich-Schiller-Universität: Stefanie Hahn. (Foto: FSU-Fotozentrum/Scheere) Biologin mit Bühnenerfahrung

Jena (08.10.02) Mit Beginn dieses Wintersemesters ist das Referat Öffentlichkeitsarbeit der Friedrich-Schiller-Universität Jena endlich wieder komplett. Neu im Team ist die gebürtige Ost-Berlinerin Stefanie Hahn, die sich in Zukunft als Redakteurin um die Publikationen - vor allem das Uni-Journal Jena - kümmern und als Stellvertreterin des Pressesprechers arbeiten wird. "Ich freue mich darauf, an einer so bekannten Uni wie der Jenaer zu arbeiten", sagt die 28-Jährige. "Mein Ziel ist es, die vielen Neuigkeiten aus dem spannenden Wissenschaftsbetrieb einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln", umreist sie ihre Vorstellungen - und will besonders bei der Wiederbelebung des Forschungsmagazins kreativ mitwirken.

Nach ihrem Studium an der Humboldt-Universität Berlin sammelte die Diplombiologin erste Erfahrungen in Pressestellen von Unternehmen - unter anderem bei Roche in Indianapolis, USA - und war in der Facharztzeitschriftenredaktion des wissenschaftlichen Springerverlags tätig. "Bereits vor dem Studium habe ich bemerkt, dass Wissenschaft immer spezieller und damit für die Bevölkerung unverständlicher wurde. Trotzdem müssen Laien Entscheidungen fällen: Atomkraft ja oder nein, Waschmittel mit oder ohne Tenside und Salat mit Gentomaten oder ohne", begründet sie ihren Schritt in Richtung "Wunschberuf Wissenschaftsjournalismus".

Einen vermittelnden Ansatz wählte Stefanie Hahn auch für ihre Diplomarbeit: Familiär vererbbarer Brustkrebs bei Frauen. "Die Mechanismen, warum einige Zellen Amok laufen, welche Schranken und Kontrollmechanismen dazu umgangen werden müssen, sprich, dieser "feingetunte" Mikrokosmos in unserem Körper fasziniert mich. Diese Faszination will ich weitergeben", betont Hahn - und wechselte die Seiten. Aus der Wissenschaft ging es zum Journalismus. Das "schreibende Handwerk" lernte sie bei einem integrierten Volontariat, das die Pressestelle der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung in Braunschweig gemeinsam mit der Braunschweiger Zeitung anbot.

Wenn sie nicht gerade schreibt oder forscht gehört Hahns Interesse der Bühne. Sie singt gerne, "weil man da in seinem Körper zu Hause sein muss, den Kopf aber leer pusten kann" - ihr Repertoire reicht von Bach'schen Oratorien über Blues bis hin zu Chansons und Schlagern aus dem Kabarett des Berlins der Zwanziger Jahre. Außerdem sammelte sie Bühnenerfahrung in der Schul- und Unizeit zunächst im Kindertheater und dann beim politischen Kabarett "Die Ungehubelten". Sobald sich die Neu-Jenaerin in Stadt und Uni eingelebt hat, will sie diese Aktivitäten wieder aufnehmen. "Auch dafür bietet die Universität zahlreiche Möglichkeiten", hat Stefanie Hahn bereits erkundet.
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