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Aus Heidelberg: Ethnologische Expertendatenbank im Internet

30.04.2001 - (idw) Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Neuer Ethnologischer Expertenservice für Wirtschaft, Politik und Medien - Datenbank wendet sich an Journalisten und Redakteure aus Presse, Rundfunk und Fernsehen, die zu ethnologischen Fragen recherchieren

Das Institut für Ethnologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg richtete im vergangenen Jahr die Informationszentrale für Ethnologie (IZfE) ein. Kernstück ist die soeben eröffnete Ethnologische Expertendatenbank. Auf diesem Wege sind deutschsprachige Ethnologen und Ethnologinnen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammengefasst und mit einer Datenbank im Internet vertreten.

Interkulturelle Kommunikation, gesellschaftliche und ethnische Konflikte sowie Konfliktmediation, Entwicklungszusammenarbeit, Einwanderungspolitik und Fragen zum Thema Migranten gehören genauso zu den Forschungsthemen deutschsprachiger Ethnologen wie interkulturelle Pädagogik, Identitätsprozesse, Organisationsentwicklung und Fremdenfeindlichkeit im In- und Ausland. Außerdem bieten viele Ethnologen fundierte und praxisrelevante Kenntnisse über ihre jeweiligen Forschungsregionen an. Experten offerieren dieses Wissen nun über die Ethnologische Expertendatenbank im Dienst der Wirtschaft, Politik und Medien sowie einer allgemeinen Öffentlichkeit. Die Datenbank steht ab sofort allen Interessierten im WorldWideWeb kostenlos zur Verfügung.

Die Datenbank ist eine Erweiterung der bisherigen Serviceleistungen der Informationszentrale und wendet sich an Journalisten und Redakteure aus Presse, Rundfunk und Fernsehen, die zu ethnologischen Fragen recherchieren. Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie die breite Öffentlichkeit, die Expertenwissen benötigen, sind Adressaten des neuen Serviceangebots.

Einzigartiges und innovatives Recherchewerkzeug

Die Ethnologische Expertendatenbank bietet ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges und innovatives Recherchewerkzeug auf der Suche nach ethnologischen Fachleuten. Ihre besondere Attraktivität liegt in der benutzerfreundlichen Struktur. Die Gestaltung bietet die Möglichkeit, schnell mit den gewünschten Experten in Kontakt zu treten, um Interviewpartner zu finden oder wissenschaftliche Beratung zu erhalten. Das Angebot der Datenbank umfasst bereits jetzt eine Vielzahl ethnologischer Forschungsbereiche und versetzt auch Forscher in die Lage, mehr voneinander zu erfahren.

Wer auf der Suche nach Unterstützung durch ethnologische Experten ist, wählt einfach in der Profisuche das passende Schlagwort im Menue der Forschungsbereiche aus. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen Suchbegriff in die eingeschränkte Stichwortsuche oder in die Profisuche unter "thematischen Interessen" einzugeben. Nach der Eingabe des Suchbegriffs erscheint eine Aufzählung der in Frage kommenden Ansprechpartner, zu denen jeweils weitere Personendaten abgerufen werden können. Hier finden sich neben Telefonnummern und E-Mail-Adressen weitere Angaben zur Expertise der betreffenden Person, wie ihre thematische und regionale Ausrichtung sowie abgeschlossene, laufende und geplante Forschungsprojekte. Eine übersichtliche Strukturierung der Angaben wurde im Datenbankdesign berücksichtigt.

Zurzeit stehen schon 60 Ethnologen und Ethnologinnen aus dem Kreise der deutschsprachigen Ethnologie für Anfragen zur Disposition, und es kommen laufend weitere hinzu. Neben Hochschulangehörigen, die durch ihre wissenschaftlichen Forschungen und Publikationen in den genannten Bereichen ausgewiesen sind, finden sich auch Experten aus dem Museums- und Praxisbereich sowie freiberuflich tätige Ethnologen.

Zu finden ist die neue Ethnologische Expertendatenbank im WorldWideWeb unter der Internetadresse: http://www.eth.uni-heidelberg.de ("Button": Datenbank).

Fachleute, die in die Datenbank aufgenommen werden möchten, schreiben eine E-Mail an: Ethnologie@ urz.uni-heidelberg.de oder wenden sich telefonisch an die Informationszentrale. Der zur Registrierung erforderliche Fragebogen ist für Interessierte auf der Homepage der IZfE als Download-Datei bereitgestellt.

Rückfragen bitte an:

Dr. Susanne Kühling (PhD)
Institut für Ethnologie der Universität Heidelberg
Tel. 06221 543440, Fax 543556
E-Mail: Ethnologie@urz.uni-heidelberg.de
http://www.eth.uni-heidelberg.de (Rubrik: Öffentlichkeitsarbeit)

oder:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
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