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150 Bilder von Schülern im Stil zeitgenössischer Kunst im Klinikum Göttingen

02.05.2001 - (idw) Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen


Schüler und Schülerinnen malen im Stil zeitgenössischer Kunst - Foto: privat
Schüler und Schülerinnen malen im Stil zeitgenössischer Kunst - Foto: privat "Zeitwende - Wendezeit" Ausstellung im Klinikum (6.5.01)
Annäherung an die Kunst des 20. Jahrhunderts - 150 Bilder von Schülerinnen und Schülern


(ukg) Vom 6. Mai bis 7. Juli 2001 sind im Universitätsklinikum Göttingen 150 Bilder aus dem Kunstunterricht von SchülerInnen zu sehen, die in Anlehnung an zeitgenössische Kunst aber mit individuellen Ausdrucksmitteln, teilweise auch mit ungewöhnlichen Malmitteln, erstellt wurden. Schirmherrin des Kunstprojektes ist die niedersächsische Kultusministerin, Renate Jürgens-Pieper. Die Eröffnung der Ausstellung ist am

Sonntag, 6. Mai 2001 - 11 Uhr
Universitätsklinikum Göttingen - Osthalle
Robert-Koch-Str. 40 - 37075 Göttingen
Musikalische Begleitung: Geigenhof Quartett
Roland Willems, Abt. Direktor, Leiter Schulabteilung
Bezirksregierung Braunschweig, vertritt die Kultusministerin

Idee und Konzept der Ausstellung entwickelten Gabriele Brunwinkel und Charlotte Kowollik, Leiterinnen der beiden Kunstseminare im Ausbildungsseminar für Grund-, Haupt- und RealschullehrerInnen Göttingen. Die beiden Seminarleiterinnen wollen den Facettenreichtum kunstpädagogischer Arbeit in der Schule für die Öffentlichkeit darstellen. Sie haben im Herbst 2000 Lehrer und Lehrerinnen der Göttinger Schulen und des Kreises aufgefordert, sich mit ihren Klassen an dem Kunstprojekt zu beteiligen. Aus den eingereichten Arbeiten der Jahrgangsstufen eins bis zehn wurden 150 Bilder für die Ausstellung ausgewählt, die alle Ergebnis individuell-kreativer Auseinandersetzung der SchülerInnen mit Malern wie Kandinsky, Jawlensky oder Hundertwasser sind. So entstanden Bilder, die einen hohen Wiedererkennungswert haben und das erweiterte Gestaltungsvermögen der Schüler spiegeln.

"Ziel ist es, die SchülerInnen durch rezeptive und produktive Auseinandersetzung an Kunstwerke heranzuführen, ihr persönliches Gestaltungsvermögen zu fördern und durch mutiges und experimentelles Arbeiten die Lust am künstlerischen Gestalten zu erhalten oder zu wecken. Außerdem erfahren die Schülerinnen und Schüler durch die Ausstellung ihrer Arbeitsergebnisse eine Wertschätzung ihrer individuellen Leistungen und ihres Selbstwertgefühls", sagt Charlotte Kowollik. Das Fach Kunst werde entgegen administrativer Regelungen oft nicht als gleichrangig akzeptiert und als Kompensationsfach, also als Ausgleich, zu den so genannten Lernfächern gesehen. Mit der Ausstellung wolle man dem entgegen wirken und eine Diskussion über die Legitimation des Faches anregen.

Es werden während der Eröffnung Kunstpostkarten von den Bildern und ein Katalog angeboten. Sponsoren der Aktion sind unter anderem b+h PICTURE FRAMES (Eschwege) und die Niedersächsische Lottostiftung.


Weitere Informationen:

Charlotte Kowollik
Gabriele Brunwinkel
Ausbildungsseminar Göttingen
Nikolaistr 29
37073 Göttingen
Tel.: 0551/53 15 497

und über die Pressestelle - Rita Wilp
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