Flughafenbrand Düsseldorf - 5 Jahre danach07.05.2001 - (idw) Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Haben wir tatsächlich aus Düsseldorf gelernt? Einladung der Presse zur Fachtagung am 9. Mai 2001 im Flughafen Düsseldorf, Arabella Sheraton Airport Hotel Am 11. April 2001 jährte sich der Brand auf dem Düsseldorfer Flughafen zum fünften Mal - Anlaß genug, Resümee zu ziehen. Wie wurden vier Jahre nach Vorlage des Abschlussberichts der unabhängigen Sachverständigenkommission deren Empfehlungen umgesetzt und mit welchen Konsequenzen für den Brandschutz in NRW? Unter Schirmherrschaft von Dr. Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW und Dr. Fritz Behrens, Innenminister des Landes NRW, diskutieren Brandschutz-Fachleute dieses Thema.
Aktuelle Vorfälle wie der Brand im Phantasialand Brühl am 1. Mai und der Brand im Amsterdamer Flughafen am 8. April machen immer wieder auf erschreckend eindringliche Weise deutlich, wie hoch die Risiken bei einem Brand in Gebäuden und Einrichtungen mit hohem Besucheraufkommen sein können. Um so wichtiger ist es, solche Brandereignisse zu untersuchen, daraus zu lernen und das Gelernte auch umzusetzen. Anhand des Brands auf dem Rhein-Ruhr-Flughafen Düsseldorf prüfte eine unabhängige Sachverständigenkommission, welche Änderungen baurechtlicher Vorschriften oder einschlägiger technischer Regelwerke erforderlich waren und ob darüber hinaus Maßnahmen nötig erschienen, um Gebäude, in denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten, sicherer zu machen. Weit über 100 konkrete Empfehlungen zur Verbesserung des Brandschutzes für Flugplätze in NRW und andere Sonderbauten waren das Ergebnis. Der größte Handlungsbedarf besteht weniger in der Änderung baurechtlicher und technischer Regeln, sondern liegt in deren konsequentem Vollzug und der strikten Umsetzung. Wie die mustergültig aussehen kann, davon kann sich jeder am 1. Juli bei der Eröffnung des neuen Terminals im Düsseldorfer Flughafen überzeugen. Doch wie sieht es mit den anderen Gebäuden im Land aus, die in dieser Hinsicht nicht so im Rampenlicht stehen? Angehörige der Presse sind herzlich eingeladen, an der Fachtagung teilzunehmen (bitte vorher anmelden). Minister Dr. Michael Vesper und die Referenten stehen für Interviews zur Verfügung (siehe angefügtes Programm). Veranstaltungsort: Arabella Sheraton Airport Hotel Im Flughafen Düsseldorf Parkhaus 3 Raum Graf Zeppelin 40474 Düsseldorf Tel.: 0211/4173-0 Fax.: 0211/4173-717 Veranstaltungsbeginn: 9:30 Uhr Programm
1.Begrüßung und Einführung Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, Düsseldorf, Peter Lange, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer der Flughafen Düsseldorf GmbH Paul-Michael Weinspach*, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen 2.Konsequenzen des Flughafenbrands auf das Baurecht in Nordrhein-Westfalen Jost Rübel, MSWKS NRW 3.Konsequenzen des Flughafenbrands auf Vorschriften des abwehrenden Brandschutzes N.N., Innenministerium NRW 4.Neues Brandschutzkonzept für den Flughafen Düsseldorf International Stefan Bunthoff, Leiter Abteilung Vorbeugender Brandschutz Flughafen Düsseldorf 5.Der Gefahrenabwehrplan als Bestandteil des Krisenmanagements auf dem Flughafen Düsseldorf International David Herriman, Leiter Notfallplanung Flughafen Düsseldorf 6.Konsequenzen des Flughafenbrands auf Regelungen für Baumaterialien Hans-Georg Klingelhöfer*, MPA-NRW, Dortmund 7.Flughafenbrand Düsseldorf - Ausgangspunkt für zielorientierte Brandschutzkonzepte Ulrich Schneider*, TU Wien, Institut für Baustofflehre, Bauphysik und Brandschutz 8.Herausforderungen im Brandschutz bei Sonderbauten für die Feuerwehren heute Reinhard Ries*, Direktor der Berufsfeuerwehr Frankfurt 9.Wo steht der deutsche Brandschutz im internationalen Vergleich? Adrian Beard*, Clariant GmbH, Hürth 10.Schlussdiskussion mit Fazit und Ausblick ? was haben wir erreicht,was bleibt zu tun? Prof. Dr.-Ing. Paul-Michael Weinspach*, Fraunhofer UMSICHT, Oberhausen * Mitglied der Unabhängigen Sachverständigenkommission beim Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen zur Prüfung von Konsequenzen aus dem Brand auf dem Rhein-Ruhr-Flughafen Düsseldorf Ansprechpartner für nähere Informationen: Dipl.-Chem. Iris Kumpmann, kum@umsicht.fhg.de, Tel. 0208/8598-200
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