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Medizin lernen in virtuellen Welten

08.05.2001 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

Workshop an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)

Der Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnik verändert die Hochschulen. Multimediale Lernangebote eröffnen moderne Formen der akademischen Lehre. Gleichzeitig steigen die didaktischen Anforderungen an die Hochschullehrer - sie müssen sich mit den neuartigen Möglichkeiten vertraut machen. Zu einem Austausch über Konzepte, Modelle und Kooperationen treffen sich am 10. und 11. Mai 2001 rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Workshop "Lehren und Lernen mit neuen Medien in der Medizin" in der MHH. Das Programm stellten zusammen:

· Professor Dr. Herbert Matthies, Institut für Medizinische Informatik der MHH;
· Dr. Christof Daetwyler, Abteilung für Unterrichtsmedien, Universität Bern;
· Professor Dr. Florian Eitel, Präsident der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung, Chirurgische Klinik, Ludwig-Maximilians-Universität München;
· Privatdozent Dr. Volkhard Fischer, Referat Studium und Lehre der MHH;
· Charles R. G. Guttmann, M.D., Director of the Center for Neurological Imaging, Harvard Medical School, Boston, USA;
· Privatdozent Dr. Friedrich Kallinowski, Geschäftsführer Virtuelle Fakultät der Medizin e.V., Heidelberg.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 200 Millionen Mark "Neue Medien in der Hochschullehre". Sprecher bereits genehmigter Projekte an anderen Hochschulen konnten als Referenten für die Tagung gewonnen werden.

An der MHH wird derzeit ein virtuelles Lernzentrum aufgebaut. In einem Verbund leistungsfähiger Server sollen interaktive Multimedia-Anwendungen unterstützt werden. Sie sind sowohl geeignet für die Lehre in Hörsaal und Seminarraum als auch für Selbstlerner in einem Medical Learning Lab, das bis zum Ende dieses Jahres eingerichtet wird. In Kooperation mit der Harvard Medical School wurde ein Trainingsplatz für 3D-Imaging realisiert. Hier können in Zukunft Studierende und Ärzte zunächst Eingriffe am zentralen Nervensystem trainieren oder ihre anatomischen Kenntnisse vertiefen.

Weitere Informationen gibt gern Professor Dr. Herbert Matthies, Telefon: (0511) 532-6545, E-Mail: matthies.herbert@mh-hannover.de.
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