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Studierendenzahl stabil geblieben

09.10.2002 - (idw) Universität Hannover

Rund 4500 Erstsemester starten zum Wintersemester an der Universität Hannover

Die Zahl der Studienanfänger an der Universität Hannover ist mit etwa 4500 zum Wintersemester im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben.

Am Montag, 14. Oktober 2002 um 9.30 Uhr werden sie im Lichthof des Hauptgebäudes der Universität Hannover von den Vizepräsidenten Prof. Dr. Liselotte Glage und Prof. Dr. Wolfgang Ertmer begrüßt.

Die Rennerfächer bei zulassungsbeschränkten Studiengängen sind Rechtswissenschaften, Architektur und Wirtschaftswissenschaften. Bei den Architekten sind auf 146 Plätze 535 Bewerbungen eingegangen - vier Bewerbungen pro Studienplatz. Im Vorjahr waren es 316 Bewerbungen, die damals über die ZVS (Zentrale Vergabestelle für Studienplätze) an die Universität Hannover gegangen sind, in diesem Jahr konnten sich die Interessierten direkt bewerben. Noch mehr Bewerber gab es bei den Rechtswissenschaften - 1098 Bewerbungen gingen für 213 Plätze ein, im Vorjahr 531. Bei den Wirtschaftswissenschaften starten von 1272 Bewerbern am Montag mehr als 500 ihr Studium an der Universität Hannover.

Generell war ein Anstieg bei den Bewerbungen für ein Magisterstudium zu verzeichnen: 2437 Bewerber gegenüber 2310 im vergangenen Jahr. Ein deutlicher Anstieg ist im Fach Sozialpsychologie zu sehen, von 292 auf 372 Bewerbungen, 49 Studierende haben einen Platz bekommen. Leicht zurückgegangen sind hingegen die Bewerbungen für den Studiengang Wirtschaftsingenieur.

Immer beliebter werden die Lehramtsstudiengänge - um gut fünf Prozent stiegen die Bewerberzahlen für das Lehramt an Grund-, Haupt-, und Realschulen. 295 von 1318 Bewerbern können ihr Studium aufnehmen. Stabil, aber ohne Zuwächse sind die Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Weiterhin gut angenommen wurden die neuen Abschlüsse Bachelor und Master. Insgesamt haben sich 300 Studierende für Studiengänge mit diesen international kompatiblen Abschlüssen eingeschrieben. Dies zeigt die wachsende Akzeptanz - ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung. Mittlerweile werden 19 Studiengänge mit Bachelor- oder Masterabschluss angeboten.

Die Gesamtzahl der Studierenden wird mit knapp unter 27.000 etwas unter der des Vorjahres liegen. Dies erklärt sich aus der immer noch verhältnismäßig hohen Anzahl an Absolventen, die in Jahren angefangen haben, als die Erstsemesterzahlen deutlich höher lagen.

Der Ausländeranteil bleibt mit rund zwölf Prozent ähnlich dem Vorjahr und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Ebenso beständig steigt der Frauenanteil: Mit knapp 50 Prozent haben die Studentinnen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal aufgeholt.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Fragen steht Ihnen der Leiter des Dezernates 6, Studentische Angelegenheiten, Lutz Weltz unter Tel.: 0511/762-2208 gern zur Verfügung.
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